Das THG trauert

Nachruf Frau Schaepertoens     Am Sonntag, 01.11.2015, verstarb viel zu früh unsere Kollegin Gabriele Schäpertöns.


Frau Schäpertöns wurde am 8.5.1952 in Neheim-Hüsten, Stadt Arnsberg (Hochsauerlandkreis) geboren. Bereits seit Februar 1981 war sie als Lehrerin für Englisch und Französisch an unserer Schule tätig, seit 1984 auch als Beratungslehrerin.


Frau Schäpertöns war stets mit großem Engagement Lehrerin, sie setzte sich als Fachobfrau für das Fach Englisch ein und wirkte als Mitglied des Schulvorstands bei der Entwicklung der Schule entscheidend mit. Frau Schäpertöns lag unsere Schule sehr am Herzen.


Zum 01.08.2015 trat sie in den Ruhestand ein.
Wir sind bestürzt über ihren frühen Tod.
Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt ihrer Familie.


Die Schulgemeinschaft des THG

Projektwoche

Hier finden Sie eine Vorstellung verschiedener Projekte, die in der Projektwoche an unserer Schule durchgeführt wurden. Im Menü auf der rechten Seite können Sie sich durch die einzelnen Projekte klicken.


Astronomie zum Anfassen

Im Rahmen der THG-Projektwoche, welche in der letzten Woche vor den Sommerferien stattfand, wurde das Projekt „Astronomie zum Anfassen“ angeboten. Unter der Leitung von Herrn Haas und Herrn Lohse sowie der Betreuung von drei Schülerinnen einer 10. Klasse, Brissa, Nicole und Veronika, konnten Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse Neues lernen und ihr bereits vorhandenes Wissen vertiefen. Um ihre Fragen zu beantworten und den Schülerinnen und Schülern die Astronomie näherzubringen, wurden unterschiedliche Methoden angewendet, wie zum Beispiel ein Gruppenpuzzle zu den verschiedenen Weltbildern, die sich im Laufe der Zeit verändert und weiterentwickelt haben, oder eine Stationsarbeit zum Thema Exoplaneten.

1 Stationsarbeit Exoplaneten

Exoplaneten, auch extrasolare Planeten genannt, sind Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, die einem anderen Planetensystem angehören und um einen anderen Stern kreisen. Dabei fanden die Schülerinnen und Schüler mithilfe verschiedener Experimente heraus, welche Möglichkeiten es gibt, Exoplaneten zu entdecken (z.B. durch die Verdunklungsmethode). Diese Exoplaneten-Stationsarbeit, sowie die weiteren Experimente, wie z.B. das Bauen von Raketen mit Streichhölzern, fanden die Schülerinnen und Schüler sehr interessant und spannend, da sie selbst experimentieren konnten.

2 Basteln von Planetenmodellen

Darüber hinaus konnten die Schülerinnen und Schüler auch selbst aktiv werden: Es wurden Sonnenuhren gebaut, Plakate gestaltet, Planetenmodelle aus Luftballons gebastelt und anschließend angemalt.

3 Gruppenfoto Planetarium

Am meisten Spaß gemacht hat die spannende Exkursion zum Planetarium und dem Planetenweg um den Allersee. Im Planetarium lernten die Schülerinnen und Schüler viele neue Dinge, indem ein Sternenhimmel simuliert wurde. Dabei wurden die Größenunterschiede und Arten von Planeten und Sternen veranschaulicht und die verschiedenen Sternbilder gezeigt.

4 Gruppenfoto Planetenweg

Insgesamt war das Projekt „Astronomie zum Anfassen“ sehr interessant. Es hat den Schülerinnen und Schülern viel Spaß gemacht und ist jedem zu empfehlen, der sich für Astronomie begeistert.

5 Präsentation des Projektes

Abschließend wurde das Projekt während einer gut besuchten Präsentation den Mitschülerinnen und Mitschülern vorgestellt.

 

Nicole B. und Veronika G.

 


Fokus Denkmal

Von Schloten und Schuhleisten

Wolfsburg = VW? Wenn man an Industrie und Technik in unserer Stadt und Region denkt, dann fällt einem natürlich zuerst das große Werk nördlich vom Mittellandkanal ein. Dass aber in und um Wolfsburg noch mehr und ältere Spuren zu entdecken sind, das erkundete das Projekt „Fokus Denkmal“ unter Leitung von Herrn Heuer und Herrn Wünschmann. Mit der Fotokamera machten wir uns auf die Suche nach Orten von „Industrie, Handwerk und Technik“. Unter diesem Motto stand auch der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“, zu dem ebenfalls jedes Jahr der Fotowettbewerb „Fokus Denkmal“ für Kinder und Jugendliche ausgeschrieben wird.
Vor die Linse unserer Gruppe kamen Orte, die denkmalgeschützt oder historisch interessant sind. So fuhren wir natürlich zum VW-Werk, um das alte Kraftwerk gegenüber der Autostadt abzulichten, das eine Art Wahrzeichen von „WOB“ ist und schon vielfach fotografiert wurde. Aber auch weniger bekannte Orte wie das Heinrich-Büssing-Haus in Nordsteimke, in dem ein Pionier des Busverkehrs aufwuchs, oder die Bockwindmühle in Kästorf wurden von uns aufgesucht. Ein besonders empfehlenswerter Ort ist das Museum Burg Brome, nördlich von Wolfsburg gelegen, das alte Handwerkstechniken und –werkzeuge anschaulich zeigt und so an die Zeit erinnert, als die Herstellung von Kleidung, Schuhen, Seilen oder Möbeln noch aufwändige Handarbeit war. Die Fotos der Bildergalerie von Merle und Meike Mehlig, Jan Komornicki und Herrn Heuer sind dort entstanden und geben einen Eindruck, wie man künstlerisch und spannend die alten Geräte und Werkzeuge in Szene setzen kann.
Christian Heuer