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THG Big Band „phonstark“ beim „Fête de la Musique“ (21.06.2016)

Zum Schuljahresende trat am Dienstag, 21.06.2016, die THG Big Band „phonstark“ beim Musikfestival „Fête de la Musique“ auf dem Opernplatz in Hannover auf.

Das Einspielen erfolgte zunächst gemeinsam mit allen anderen Musikern beim „Atemholen“ (erstes Foto).

Anschließend zeigte „phonstark“ einen routinierten Einblick in ihr inzwischen reichhaltiges Musikrepertoire wie dem Latinojazz „Oye como va“, den Beatles-Klassikern „Can’t buy me love“ und „Get back, Filmmusik aus Shrek 2 („Accidentally in love“) und James Bond („Writing’s on the Wall“) oder auch Aktuellem wie „Happy“ von Pharrell Williams.

Geleitet wurde das Ensemble diesmal von Frau Dybowski, die Herrn Schulz vertrat.

Herzlichen Dank geht an Frau Neuling für ihre Unterstützung beim Instrumententransport und Fotografieren.

 

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Text: Ft

Fotos: Fr. Neuling

 

Dominikanerkloster St. Albertus Magnus (11.05.2016)

Am Mittwoch, dem 11. Mai 2016, besuchten die Q1-Religionskurse von Frau Kirsch und Herrn Gernert im Rahmen des Christologie-Semesters gemeinsam das Dominikanerkloster St. Albertus Magnus. Dieses Kloster, befindlich in Braunschweig, wurde im August 1958 fertiggestellt und nach dem Dominikaner Albertus Magnus benannt. Seit den vergangenen Jahrzehnten gilt das Kloster als Zentrum der Zusammenkunft von Spiritualität und Kunst.

Das Kloster verfügt über eine sehr moderne religiöse Kunstausstattung, welche überwiegend von den Künstlern Gerd Winner und Ingema Reuter erschaffen wurde. Deshalb wurden bei der Exkursion vor allem die Kunstwerke um und im Kloster betrachtet. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, mit einem der Dominikaner ein Gespräch zu führen und ihm Fragen zum Leben im Kloster zu stellen.

 

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Das Eingangsportal des Dominikanerklosters St. Albertus Magnus wurde von dem Künstler Gerd Winner gestaltet. Aufgrund des neuen Platzes vor dem Eingangsportal ist die Kirche leichter zugänglich, da ein ebenmäßiger Boden und keine schiefen Gehwegplatten vorzufinden sind. Des Weiteren sind in den Türen Symbole zu erkennen, welche man nach und nach entziffern kann. Dies stellt einen Vergleich zu der Entzifferung des Lebens und des Glaubens dar. Darüber hinaus ist vor dem Eingangsportal eine Art Piazza zu erkennen, auf welcher eine gitterartige Struktur im Pflaster zu sehen ist.

 

 

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Direkt vor dem Glockenturm des Dominikanerklosters kann man die „Porte du Ciel“ (deutsch: „Pforte des Himmels“), welche die Schutzmantelmadonna darstellt, sehen. Die Schutzmantelmadonna ist die Gottesmutter Maria mit einem ausgebreiteten Mantel. Unter dem Mantel stehen symbolisch Menschen, welches man auf den Schutz Mariens beziehen kann.

 

 

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In diesem Bild ist der Glockenturm des Dominikanerklosters St. Albertus Magnus zu sehen. Vor dem Glockenturm befindet sich die „Porte du Ciel“. Neben dem Glockenturm gelangt man über das verzierte Eingangsportal in das Innere der Kirche des Klosters.

 

 

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Die Marienkapelle, welche 1993 nach einer gemeinsamen Konzeption mit Prof. Ingema Reuter und Prof. Gerd Winner aus der Taufkapelle umgestaltet wurde, hat die Form eines Oktogons. In der Mitte des Raumes befindet sich zentral eine vergoldete, zeichenhafte Marienfigur aus Holz (Figur geschaffen von Prof. Gerd Winner), die von 64 Stahlleuchtern umgeben ist. Überdies wird die Marienfigur von 18 großformatigen Marienikonen umgeben, welche in Stahlrahmen an der Wand befestigt sind. Anzumerken ist, dass die Gottesmutter Maria eine wichtige Rolle in der dominikanischen Spiritualität spielt.

 

 

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Diese von Menashe Kadishman hergestellte Statue wird Pietá genannt und zeigt eine Frau, welche ihren toten Sohn klagend in die Luft stemmt. P. Peter Kreuzwald geht davon aus, dass es sich hierbei um Maria und Jesus handelt, und verweist auf einen Ausschnitt aus dem Buch der Klagelieder: „Ihr alle die ihr des Weges geht, schaut und seht, ob es einen Schmerz gibt, dem meinem gleich?!“ (1,2) Dies sollte jeder Betrachter, welcher sich dem Kloster über die Brucknerstraße nähert, in seinen Gedanken haben.

 

 

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Der Altar birgt eine besondere Symbolik. Er befindet sich im Mittelpunkt der Kirche und stellt einen einfachen Tisch dar. Dies bedeutet: Im Zentrum befindet sich nicht nur Christus, sondern alle, die sich mit ihm zum Mahl versammeln. Es handelt sich also um einen Ort der Begegnung, um einen Raum, welcher erst durch die Menschen, welche sich darin befinden, lebendig wird.

 

 

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Der Altarraum wird beherrscht von einem großen, zeitgenössischen Kreuz. Der Blick richtet sich automatisch auf diesen Mittelpunkt des Raumes, wenn man das Eingangsportal passiert. Diese sehr moderne Darstellung des Kreuzes ist gerade durch das Ungewohnte und Neuartige, das sie mit sich bringt, faszinierend. Das Kunstwerk trägt den Namen Incarnatio (Menschwerdung). Damit spielt das Kreuz auf das erste Glaubensgeheimnis des Rosenkranzgebetes an, welches traditionell von den Dominikanern praktiziert wird. Darüber hinaus lassen sich die einzelnen Elemente des Kreuzes drehen, sodass noch die zwei anderen Glaubensgeheimnisse dargestellt werden können.

 

 

Fotos: Jan Komornicki

Texte: Lena Homann und Anna Wiedemann

 

 

Das Theaterstück „Angstmän“ (16.02.2016)

Wir, die Klasse 5a, waren am 16. Februar 2016 mit der Klasse 5b in dem Theaterstück „Angstmän“ nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Hartmut El Kurdi.
Es fand im „Hallenbad“ in Wolfsburg statt.
In dem Theaterstück geht es darum, dass das 9jährige Mädchen Jennifer Mann alleine zu Hause bleiben muss. Aber irgendwie wird ihr alleine schnell langweilig und nach einer bestimmten Zeit bekommt sie Angst, weil sie plötzlich Geräusche aus ihrem Schrank hört. In dem Schrank findet Jennifer dann Angstmän, der auch ziemlich viel Angst hat, und das sagt ja schon der Name. Angstmän und das Mädchen werden gute Freunde, aber nach einer gewissen Zeit kommt Pöbelman, der Bösewicht. Doch das Mädchen und Angstmän besiegen ihn.
Außerdem spielt ein Schrank auch eine wichtige Rolle, denn der Schrank hatte vorne eine Tür und hinten eine Gardine. Dies war wichtig für die Schauspieler, denn sie konnten hinten durch die Gardine durchgehen. Dadurch entstand für die Zuschauer der Eindruck, dass sie dort aus dem Nichts hineingekommen sind. Denn sie wussten ja nicht, wie sie sonst dort reingekommen sein sollten.

Insgesamt hat es beiden Klassen gut gefallen und es wurde noch lange auf dem Nachhauseweg über dieses Stück gesprochen.

Für die Klasse 5a – Finn K.

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Reisetagebuch - Studienfahrt der Q1 + Q2 nach Krakau (10.01.2016 – 15.01.2016)

Sonntag, 10. Januar 2016

Krakau - eine Stadt voller alter Traditionen in einer modernen Welt.

Mit diesen Erwartungen ging es für die müden, aufgeregten Schüler unseres THGs um 8 Uhr morgens im Doppeldeckerbus mit Busfahrer "Rüdiger" auf nach Krakau.

Es begann lustig, doch die elfstündige Fahrt wurde aufgrund eines Staus nur noch verzögert, bis wir schließlich erschöpft vor unserem Hotel "Zaczek" ankamen.

Nach der Zimmerverteilung liefenm wir dann in die Altstadt, in der wir direkt ein Rockkonzert miterlebten. Daraufhin ging es in Kleingruppen los die Stadt bei Nacht zu erkunden. Einige Schüler wollten diese Gelegenheit nutzen und ihre Euros in Zloty (die polnische Währung) umtauschen, wobei dies Sonntagnacht nicht die "allerschlauste Idee" war (merken!!!), so dass einige von uns eine lehrreiche Erfahrung im Umgang mit Geld machen durften. Im Allgemeinen war es verwunderlich, dass die meisten Geschäfte, anders als in Deutschland, Sonntagabend/Nacht geöffnet haben.

Nach Anhören des Glockenspiels der großen Marienkirche ging es zurück ins Hotel und der erste Tag war geschafft. Voller Vorfreude erwarteten wir den neuen Tag.

 

Montag, 11. Januar 2016

Schon früh am Morgen wurden wir aus den Betten gejagt, eine Stunde später ging es dann zum Frühstück. Das Essen war sehr gut und es gab polnisches Brot.

Daraufhin zogen wir gemeinsam in die Innenstadt und konnten nun Krakau bei Tag besichtigen. Dieses Mal lag unser Schwerpunkt auf historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Wir machten eine Führung und sahen uns die Florianskirche auf dem Königsweg von außen sowie von innen an. Wir waren beeindruckt von dem vielen Gold und Porzellan, da dies kein Vergleich zu den Kirchen in Deutschland ist.

Den restlichen Vormittag verbrachten wir rund um den Marktplatz Rynek, besichtigten die Tuchhallen und die Marienkirche, welche wir ebenfalls von innen besichtigten. Während unseres Rundganges haben wir interessante Vorträge von einzelnen Gruppen zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten gehört.

Dann ging es in Richtung ehemaliges jüdische Viertel Kazimierz, wo wir aufgrund einer kleinen Planänderung den alten jüdischen Friedhof sowie die Synagoge besichtigten. Theresa, unsere polnische Begleiterin, klärte uns über Interessantes auf und übersetzte später im Zeitzeugengespräch. Dieses hatten wir mit dem 86-jährigen Emanuel Elbinger, der als jüdisches Kind den Zweiten Weltkrieg überlebte und uns davon berichtete. Nachdem wir einige Fragen stellen durften, hat uns Herr Elbinger Eindrücke aus der damaligen Zeit verschafft, indem er uns jiddische Lieder vorsang sowie private Bilder zeigte.

Nach einem anstrengenden Tag mit 19215 gezählten Schritten, an dessen Ende sich die Hälfte der Schüler im Regen verlaufen hatte, fielen wir erschöpft ins Bett und sind dennoch gespannt, was uns am nächsten Tag in der Gedenkstätte Auschwitz erwarten wird.

 

Dienstag, 12. Januar 2016

Auschwitz – das größte (ehemalige) Konzentrationslager.
Man versucht, sich auf den Besuch vorzubereiten, sich vorzustellen, was einen erwarten wird. Doch die Wahrheit ist, dass man das nicht kann - man sieht den Ort zum ersten Mal jenseits der eigenen Vorstellung und es ist mehr als nur grausam und kann nicht mit Worten beschrieben werden. Es ist traurig und surreal und es ist unvorstellbar, dass Menschen tatsächlich zu so etwas in der Lage waren, dass wir dazu in der Lage sind.

Bei der Ankunft am ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz, das größte, was es je gab, war uns ein wenig mulmig zumute. Bisher hatten wir davon nur im Unterricht gehört oder dieses aus Fotos und Dokumentationen gekannt.
Aufgrund der sich häufenden Beschädigungen und Diebstähle ist zunächst eine verschärfte Sicherheitskontrolle, ähnlich, wie auf einem Flughafen, zu durchlaufen.
In insgesamt sechs Stunden wurden wir durch die ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz I sowie Auschwitz II - Birkenau geführt. Dabei sind wir durch die Straßen gegangen, auf denen vor etwa 75 Jahren Menschen gequält sowie vollkommen unmenschlich behandelt worden sind. Wir waren genau dort, wo all die Brutalität stattfand. Man hat es in der Atmosphäre gespürt; sie wirkte deprimierend, der ganze Ort hat sich traurig angefühlt, hatte aber auch eine gewisse Ruhe.
Unsere Guides haben uns durch ehemalige Häftlingsunterkünfte geführt, in denen heute Bilder, originale Dokumente, Filmsequenzen und vieles mehr ausgestellt sind. Sie haben uns vieles zu dem Konzentrationslager und den Geschehnissen erzählt.
Die Erkenntnis, dass wir am Ort, an dem über 1,5 Millionen Kinder, Frauen und Männer leidvoll gestorben und getötet worden sind, war entsetzlich. Hauptsächlich waren es Juden, jedoch auch Sinti und Roma, Polen und weitere Menschen aus ganz Europa. Sogar originale Gegenstände von den ehemaligen Gefangenen wurden ausgestellt: Schuhe, Geschirr, Dosen, Kleidungsstücke und das wohl Schrecklichste: die echten Haare der Opfer, die ihnen abgeschnitten worden sind, damit aus ihnen Stoff gemacht werden konnte.
Es war mehr als nur grausam. Auch haben wir eine große Anzahl von Bildern von unterernährten Menschen gesehen, unter anderem auch von Kindern. Wenn die Menschen nicht schon aufgrund ihrer physischen extremen Anstrengungen starben, wurden sie in den Gaskammern umgebracht, deren Überreste wir auch noch besichtigen konnten.
Damalige Ärzte haben die Häftlinge auch als "Versuchskaninchen" benutzt, so wurden bereits an Neugeborenen medizinische Experimente durchgeführt, z.B. versuchte man, die Augen zu färben. Die dazu gezeigten Fotos und Filmausschnitte waren kaum zu ertragen.
Während des Rundgangs beschäftigten uns viele Fragen, hauptsächlich die, wie so etwas geschehen konnte. Warum wurden andere Menschen, die nicht den eigenen Idealen entsprachen, umgebracht? Woher haben die Nationalsozialisten sich das Recht genommen, Menschen anderer Religionen oder Herkunft umzubringen und zu verurteilen? Wo ist das Mitgefühl geblieben?

Wir verließen den Ort mit verschiedenen Emotionen - von tiefer Traurigkeit bis zu ungeheurer Wut.

 

Mittwoch, 13. Januar 2016

Heute ging es erneut in das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz I. Dieses Mal haben wir, anders als am vorherigen Tag, den Ort in kleinen Gruppen erkundet und konnten uns dabei unsere Arbeitszeit selbst einteilen.
Nach dieser Selbsterkundung am Vormittag nahmen 26 Schüler unserer Gruppe an einem englischsprachigen Seminar teil, in dem sie mehr über die Häftlingskinder und ihr Leben im Lager erfuhren. In Kleingruppen wurden aus Originaldokumenten und Lageraufzeichnungen einzelne Informationen von Kindern im Konzentrationslager Auschwitz gesammelt, wie etwa die Konfession oder ab wann die Kinder ins Lager kamen bzw. Sterbedaten und die Ursachen des Todes, und diese wurden anschließend auf Englisch vorgetragen.
Der andere Teil unserer Gruppe beschäftigte sich zur gleichen Zeit mit der Ausstellung "Shoa" – dem hebräischen Wort für Holocaust – im Block 27, welche insgesamt in drei Abschnitte gegliedert ist. Sie zeigt zunächst Fotos und Filmausschnitte jüdischen Lebens vor dem Krieg, dem schließen sich Ausschnitte aus antisemitischer Propaganda des Dritten Reiches an und im letzten Abschnitt werden auch Interviews von Überlebenden gezeigt.
Beeindruckend war für uns alle die Auflistung von über vier Millionen Namen von Opfern des Holocaust in Form eines übergroßen Buches mit Tausenden von Seiten.

Insgesamt ist der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers jedem zu empfehlen, da es einen Unterschied macht, ob man den Ort der schrecklichen Verbrechen wirklich sieht oder nur davon hört und liest. Vor allem verschafft dieser Besuch viele neue Eindrücke, man kommt den Opfern und dem Ort näher und die Situation wird begreiflicher.

Wir sollten alle unbedingt aus den Fehlern der Nationalsozialisten lernen, damit diese nie wieder wiederholt werden, denn es ist nicht nur die Geschichte Deutschlands – es ist die Geschichte unserer Welt. Eine grausame Geschichte, die niemals in Vergessenheit geraten darf.

 

Donnerstag, 14. Januar 2016

Am letzten Tag unserer Reise beschäftigten wir uns weiter mit der jüdischen Tradition in Krakau. Dazu besuchten wir unter anderem den Stadtteil Podgorze, der ab 1941 von den Nationalsozialisten zum Ghetto umgebaut wurde. Es war schrecklich, sich vorzustellen, wie die Menschen unter der Überbevölkerung, dem Hunger, den Krankheiten und der Willkür der SS Männer litten. Die Seuchen waren so gefürchtet, dass sich nicht einmal die SS in das Ghetto traute.
Heute stehen mehrere leere Stühle als Symbol für die von 1941 bis 1943 getöteten Juden am Eingang zum ehemaligen Ghetto. Eine berühmte Sehenswürdigkeit hier ist die Adlerapotheke, deren nichtjüdischer Besitzer vielen Juden half und sie beispielsweise vor den Deportationen versteckte. All diese Informationen konnten wir einem Schülervortrag entnehmen.
Durch ein Gewerbegebiet gelangten wir später zum "Oskar Schindler Museum", welches in der ehemaligen Emaille-Fabrik untergebracht ist. Ebenfalls in Schülervorträgen wurden wir über Oskar Schindler und sein Wirken informiert. Diese Einstimmung und ein Dokumentarfilm über die Geschichte der Fabrik, in der Hunderte von Juden Arbeit und damit auch Sicherheit fanden, bereiteten uns auf die Besichtigung des Museums vor. Die Anschaulichkeit und Interaktionsmöglichkeiten beeindruckten uns sehr, da der Stil der Ausstellung auch einem jungen Menschen diese schwierige Thematik näherbringen kann.
Nach einer aufregenden Fahrt (mit Straßenbahn oder E-Mobil) durch Krakau erreichten alle Schüler den Ort des letzten Programmpunktes eigenständig.
Wir erklommen den Wawel, den ehemaligem Regierungssitz der polnischen Könige. Er bildete das Ende des Königsweges und ist in seiner Pracht kaum zu übertreffen.
Wir beendeten den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und konnten danach die Stadt ein letztes Mal erkunden.
Somit endet für heute eine interessante und spannende Tour.

 

Freitag, 15. Januar 2016

Nach einem ausgiebigen Frühstück, der Zimmerübergabe und der Lösung kleinerer „Probleme“ ging es gegen 9 Uhr morgens für die Schüler des THGs zurück in Richtung Wolfsburg.
Auch die Busfahrt wurde nicht allzu langweilig, vor allem durch Lieder wie ,,Im Radio ist ein Küken“, bei dem alle kräftig den Bus fast ins Wanken brachten. Als wir dann durch Brandenburg fuhren, wurde sogar lautstark das dazugehörige Lied abgespielt und dazu gesungen.
Gegen 20 Uhr erreichten wir nach einigen Pausen erschöpft den Parkplatz unserer Schule, an dem uns schon die ersten Eltern – und einige sehr sehnsüchtig - erwarteten.

Fazit: Wir verließen die schöne Stadt Krakau mit einem lächelnden, aber auch mit einem weinenden Auge.
Und an dieser Stelle wollen wir uns bei all denjenigen bedanken, die diese Fahrt vorbereitet und unterstützt haben. Ein ganz großes „Danke“ geht vor allem an unseren Busfahrer Rüdiger, der uns sicher bis nach Magdeburg brachte, wo er dann von einem anderen Busfahrer abgelöst wurde.
Unser größtes Dankeschön geht hierbei aber an Frau Drygalla-Roy, Herrn Eisenhuth und Herrn Zindel, die diese schöne und lehrreiche Fahrt überhaupt erst möglich gemacht haben.
Mit vielen Ereignissen starten wir in das Wochenende und haben vielen von unseren Erlebnissen zu erzählen!
Und wer noch mehr über diese Fahrt wissen möchte, sollte uns – die Schüler der Studienfahrt nach Krakau – einfach ansprechen.

Zum Schluss noch einige Impressionen der Rückfahrt, die über 11 Stunden ging.

 

Bilder zur Exkursion:

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Besuch im Weltladen Pueblo (11.11.2015)

Am Mittwoch, den 11.11.2015, hat unser WPK „Fairer Handel“ eine kleine Exkursion in den Weltladen Pueblo in der Porschestraße gemacht.

Exk Weltladen 11 2015In Weltläden werden nur Produkte verkauft, die fair gehandelt wurden. Das heißt, dass die Kleinbauern, die die Produkte wie Kakao, Kaffee oder Südfrüchte anbauen, dies unter menschenwürdigen Bedingungen machen, und immer den gleichen, gerechten Mindestpreis dafür bekommen, egal zu welchem Wert das Produkt gerade auf dem Weltmarkt verkauft wird. Außerdem wird dafür gesorgt, dass es möglichst wenig Zwischenhändler gibt, an die auch ein Teil des Ertrags gezahlt wird. Fairtrade heißt auch, dass an den Standorten der Kleinbauern Projekte gestartet werden, zum Beispiel schulische Bildung für Kinder und Frauen und Weiterbildung der Männer in den Erntetechniken.
Auf diese und mehr Bedingungen wird dort beim Einkauf geachtet. Das erkennt man auch am Fairtrade-Logo, was man dort überall findet.

Neben einigen Lebensmitteln wie Schokolade, Kakao, Kaffee, getrockneten Südfrüchten und Gewürzen verkaufen die insgesamt 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort auch jahreszeitabhängige Deko, Klangschalen und Rasseln, div. Schmuck, Taschen und Schals.

Den Weltladen Pueblo gibt es schon seit vielen Jahren in Wolfsburg; er ist oft umgezogen, aber erst in der Porschestraße kam das Geschäft richtig ins Rollen. Sie halten sich dort trotz hoher Mieten schon mehrere Jahre erfolgreich über Wasser.

Ein unterstützenswertes Projekt!!

Text: Svea, Rebecca, Lisa, Foto: Dy

 

 

Blindes Stadionerlebnis im VfL Stadion (17.10.2015)

Wie erleben Menschen ein Fußballspiel, die nicht die Möglichkeit haben es mit ihren eigenen Augen zu sehen? Wie sind ihre Eindrücke und Emotionen bei diesem Spiel?

Diese Fragen haben sich 3 Schülerinnen und Schüler des THG´s gestellt und zum ersten Mal ein Fußballspiel des Bundesligisten VfL Wolfsburg blind erlebt. Am 17. Oktober2015 brachte die Deutsche Telekom beim Bundesligaspiel des VfL Wolfsburg gegen die TSG Hoffenheim Jugendliche mit und ohne Sehbehinderungen zusammen. Die sechs Jugendlichen und ihre Betreuer durften eine professionelle Blindenreportage live miterleben und die Nicht-Sehbehinderten- Schülerinnen und Schüler versetzten sich mit blickdichten Brillen in die Lage der drei sehbehinderten Jugendlichen. Nach dem Spiel tauschten sich alle Beteiligten über das blinde Stadionerlebnis und ihre Eindrücke aus. Ich hatte die kleine Laura an meiner Seite. Die Schülerin besucht die Sehbehinderten Schule in Hannover und geht, wie ich finde, sehr erwachsen mit ihrer Einschränkung um. Wir haben uns sehr viel unterhalten und Laura hat mir genau beschrieben was sie sieht und wie sie ihre Mitmenschen und Umwelt wahrnimmt. Natürlich kann man als Sehender nie richtig nachvollziehen wie sich blinde Menschen fühlen, aber eins ist mir nach den 45min unter der blickdichten Brille klargeworden: Es ist unglaublich schön die Menschen und ihre Emotionen mit Hilfe der Augen wahrnehmen zu können. Ich habe vollsten Respekt vor Sehbehinderten wie Laura, die trotz ihrer Einschränkung das Lachen und die Freude am Leben nicht verlieren, so wie ich es in der Zeit unter der Brille getan habe.

Für uns Drei, war der Tag nicht nur sehr prägend was das „Blindsein“ angeht, sondern auch wie man mit Menschen, die unter Blindheit leiden umzugehen hat. Es ist nicht richtig, Menschen deshalb aus unserer Gesellschaft auszuschließen oder sie „nur" zu integrieren. Es ist vielmehr wichtig, von Mensch und blindem Mensch nicht mehr zu unterscheiden und sie als Gemeinschaft zu unterstützen.

Amelie Gienapp (Q2)

Bilder zur Exkursion:

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Fahrt zur Abschlussveranstaltung des „GERSHWIN-EXPERIMENTS“ beim NDR in Hamburg (12.11.2015)

Viel Aufregung gab es am Donnerstag, den 12.11.2015! Die beiden Orchester unserer Schule machten einen Ausflug zum Abschlusskonzert des „GERSHWIN-EXPERIMENTS“ beim Hamburger NDR. Im Rolf-Liebermann-Studio spielte die NDR Big Band auf und schließlich wurde per Livestream die zentrale Abschlussveranstaltung aus dem Münchner Herkulessaal übertragen. Um dabei zu sein, nahmen die fast 60 jungen Musikerinnen und Musiker in Kauf, um 06.00 Uhr morgens mit dem Bus in Wolfsburg zu starten, um rechtzeitig in Hamburg zu sein. Doch es hat sich gelohnt! Einmal im großen Sendestudio mit anderen 300 Schülerinnen und Schülern die Big Band des NDR live zu hören – unter anderem mit einem Arrangement von Ligetis "Concert Românesc", das phonstark zur Zeit selber probt – mit kurzer „Zwischenschalte“ ins Sendehaus Hannover, und dann die Übertragung aus dem fernen München auf der großen Studioleinwand. Ein langer, aber gelungener Tag! (Fotos: sz)

 

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