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Vier Wochen Auslandsaufenthalt? (10.06.2017)

Frankreich-Austausch mit dem „Collège Jean-Rostand“: Sieben französische Austauschschüler schnuppern in deutschen Alltag

Zum wiederholten Male kommen in diesem Jahr französische Austauschschüler an unsere Schule. Nachdem schon vom 01.02.2017 bis zum 10.02.2017 für zehn Tage viele Franzosen zu Besuch kamen, begleiten nun sieben Schüler aus der Stadt Evreux in der Normandie sieben deutsche Schülerinnen und Schüler.

Die „erste Gruppe“ aus Evreux kam am Samstag, den 20.05.2017, mit ungefähr einer Stunde Verspätung am Flughafen Hannover an und der letzte Austauschschüler konnte am Donnerstag, den 25.05.2017, auf deutschen Boden aufsetzen.

Die Austauschpaare bestehen aus Bente van der Heijden aus der 8d und ihrer Austauschschülerin Agathe Bonneville, Jasmin Kaufmann auch aus der 8d und ihrer Austauschpartnerin Faustine Ducrocq, Malin Ehlers ebenfalls aus der 8d und ihrer Partnerin Lola Cassagne, Madita Nickisch aus der Klasse 7d und Julie Parein sowie Lennart Krätz aus der 8c und seinem Austauschpartner Adrian Lederf und mir, Marie Rauschenberger, auch aus der Klasse 8d und meiner Austauschschülerin Sidonie Bertin.

Nachdem eine der Austauschschülerinnen mit dem Schulorchester „phonstark“ auf der Orchesterfahrt nach St. Andreasberg war, sind die Franzosen ab Montag, dem 03.05.2017, alle gemeinsam das erste Mal ins THG gegangen sind, wo sie zwar den Unterricht in verschiedenen Klassen verbringen mussten, sich aber in den Pausen treffen und ihr Pausenbrot essen konnten.

Am Montag, den 29.05.2017, wurden die französischen Austauschschüler und Austauschschülerinnen durch einen kleinen Willkommens-Snack in der THG-Mensa durch Frau Gaus und Frau Roland begrüßt. Nachdem unsere Schulleiterin Frau Gaus eine kurze Ansprache gehalten hat, gab es für alle Franzosen und auch für die Deutschen kleine Snacks wie zum Beispiel belegte Brötchen.

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Meine Austauschschülerin Sidonie Bertin sagt über den Austausch: „Ich finde Deutschland wirklich toll! Doch manchmal ist es für mich etwas schwierig, da es viele Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich gibt. Zum Beispiel essen wir in meiner Gastfamilie schon um 18.00 Uhr oder 18.30 Uhr zu Abend, während wir in Frankreich erst zwischen 19.30 Uhr oder 20.00 Uhr essen. Außerdem müssen wir in Deutschland auch früh aufstehen. Früher als in Frankreich! Die Schule hier ist auch anders als in Evreux, weil wir Unterricht von 7.45 Uhr bis 13.05 Uhr haben, während wir in Frankreich bis zum Nachmittag in der Schule bleiben müssen. Jedoch finde ich das Schulsystem in Deutschland besser, weil wir nur am Vormittag in die Schule müssen und an unserem Nachmittag anderen Aktivitäten nachgehen können. Manchmal ist es hier auch schwer für mich, weil ich meine Familie für eine lange Zeit nicht sehe, aber ich habe eine tolle Zeit hier in Deutschland. Außerdem habe ich viel Spaß mit meiner Austauschschülerin!

In der Schule bin ich alleine in einer Klasse nur mit Deutschen. Zu Anfang war ich etwas aufgeregt, aber mittlerweile ist es sehr gut, weil alle Schüler und Schülerinnen sehr nett zu mir sind und mich gut in die Klasse aufgenommen haben.

Im Ganzen gefällt mir persönlich der Austausch bisher sehr gut und ich freue mich bereits jetzt darauf, wenn ich und meine Klassenkameraden im September nach Evreux fahren, um unsere Gastfamilien zu besuchen. Ich kann jedem, der darüber nachdenkt, einen Austausch zu machen, nur empfehlen, sich darauf einzulassen. Es ist nicht nur eine gute Chance, die Sprache des dementsprechenden Landes zu lernen, sondern auch eine Möglichkeit für eine neue Freundschaft.

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Text: Marie Rauschenberger und Sidonie Bertin