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Aktuelle Projekte und Exkursionen

 

 

 

  

 

29. August 2018

Am 29.08.2018 unternahm die Klasse 6b im Rahmen des Erdkundeunterrichts eine Exkursion an die Mühlenriede, um eine Gewässeruntersuchung durchzuführen. Zunächst zeichneten die SchülerInnen ein Profil des Bachverlaufs. Daran anschließend sollte nun die Gewässergüte bestimmt werden, indem zahlreiche Insekten mithilfe eines Keschers im Bachlauf gefangen wurden. Gesucht wurden dabei vor allem „Zeigertiere“, welche nur unter ganz bestimmten Bedingungen überleben können und damit als Indikatoren der Wasserqualität fungieren. Besonders dieser Teil machte allen sehr viel Spaß. Natürlich gab es auch die ein oder andere nasse Socke oder matschige Hose. Aber im Namen der Wissenschaft nimmt man natürlich alles in Kauf! Nach einer kurzen Mittagspause wurde auch die Fließgeschwindigkeit verschiedener Bachabschnitte gemessen. Abschließend zeichneten die Gruppen jeweils einen Querschnitt des Flussprofils innerhalb ihres Abschnitts, was sich als gar nicht so leicht herausstellte. Aber auch diese Hürde meisterten alle mit Bravour. Hier sind noch ein paar Impressionen des gelungenen Tages:

 Text & Bilder: R. Nowatschin

 

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 17. Januar 2018

Schoko2018 4

Schokolade - zart oder bitter?  Schokolade selbst herstellen aber auch etwas über die technischen, ökologischen, und sozialen Bedingungen bei der Herstellung von Schokolade erfahren - das konnte die 7a im Januar. Mehr Fotos dazu auf der Seite Aktivitäten-NEST.

   

 

 

 

  

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12. Dezember 2017

Expertenbesuch aus dem Rathaus

Wie funktioniert Entwicklungszusammenarbeit? Besuch Huller Muhling im EkLK Tunesien

Wir kennen das Sammeln von Spenden für Projekte großer oder kleiner Hilfsorganisationen, die meistens in die Grundversorgung der Menschen mit Wasser, Nahrung und Bildung investieren. Ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Ländern des "globalen Südens".

Doch damit diese Maßnahmen nicht auf Dauer fremdgesteuert sein müssen, ist auch der Aufbau von funktionierenden und demokratischen Strukturen in der Kommunalverwaltung notwendig. Dabei können Städtefreundschaften helfen, wie es im Fall von Wolfsburg - Jendouba/Tunesien geschieht. Die FInazierung geschieht dabei über das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Wissenstransfer läuft über die Kommune.

Herr Hüller und Frau Mühling aus dem Referat 33 "Internationale Beziehungen" sind gerade von einer Reise nach Tunesien zurückgekehrt und haben berichtet, wie die Planungen und die Umsetzung des gemeinsamen Projektes vorankommen. Ein Platz in einem Stadtviertel soll neu gestaltet werden und das, neu für Tunesien, mit Bürgerbeteiligung. Dabei sollen die Wünsche der verschiedenen Altersgruppen berücksichtigt werden.

Mehr über das Projekt gibt es hier zu lesen http://www.wolfsburg.de/newsroom/2017/06/09/10/06/kommunale-entwicklungszusammenarbeit (externer Link) 

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08. August 2017

Stadtexkursion im Sanierungsgebiet Handwerkerviertel 

Stadtentwicklung praktisch kennen zu lernen war das Ziel einer Exkursion des Erdkunde-LKs im August 2017. Mitten in der Innenstadt und doch abseits der Fußgängerzone hat Wolfsburg ein Sanierungsgebiet ausgewiesen: Das Handwerkerviertel. Eigentlich war seine Hauptstraße, der Schachtweg, einmal die Hauptgeschäftsstraße und das Viertel auch das erste Wohnviertel, als Wolfsburg noch hauptsächlich aus Baracken bestand und der Schachtweg direkt zur Fußgängerbrücke zum VW-Werk führte. Die Leiterin des Sanierungsbüros und ihre Kollegen führten unseren Kurs zu den aktuellen und geplanten Baustellen. Wir erfuhren viel über die Bedeutung von Straßengrün und eines einheitlichen Bodenbelags, über Funktionsmischung von Wohnen und Gewerbe, von Wohnungsabriss und Wohnungsneubau, von Plänen für den neuen Campus am Robert-Koch-Platz und von den unliebsamen Überraschungen, wie z.B. nicht kartierte Fernwärmeleitung, auf die man beim Baggern stoßen kann.

Städtebauliche Leitbilder und Maßnahmen zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung aus dem Schulbuch wurden hier am Beispiel anschaulich vorgestellt und das Berufsbild des Stadtplaners/der Stadtplanerin bekam ein Gesicht.

Fuhrung im Handwerkerviertel 1 EK62 8.8.17 2 Fuhrung im Handwerkerviertel 2 EK62 8.8.17 2

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03. Mai 2017

Besuch aus Brasilien im Erdkundeunterricht

Die Klasse 7d, Theos Firma und der Ek-LK hatten Expertenbesuch aus Juazeiro, dem trockenen Nordosten Brasiliens: Harald Schistek, Mitbegründer von IRPAA, stellte die Arbeit seiner Organisiation vor.

Mehr zum Besuch auf der Seite unserer Umweltschule-Seite lesen.

Besuch Brasilien TF 1

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09.-12. Januar 2017

Erdkunde-Exkursion Bremerhaven 2017

In der Woche vom 09.01.-12.01.2017 waren wir auf einer Erdkunde-Exkursion in Brechtorf, Bremen und Bremerhaven. Begleitet wurden wir dabei von Frau Neubauer und Frau Dybowski. Im Großen und Ganzen haben wir uns mit dem Thema Klimawandel und dessen Erforschung beschäftigt und uns zusätzlich, zum Lehrplan passend, über den Beruf des Landwirts informiert.

Unsere Reise begann am Montag, wo wir in Brechtorf den Biobauern Herrn Schate besucht haben. Er hat uns trotz eisiger Kälte ausführlich seinen Alltag als Milchbauer geschildert und uns einen interessanten Einblick verschafft.

Am Dienstag begaben wir uns auf den Weg in Richtung Bremerhaven und machten einen kleinen Zwischenstopp im Marum in Bremen. Dies ist eine Forschungseinrichtung der Universität Bremen, die sich mit dem Meeressediment beschäftigt und daraus Informationen zum Klimawandel in vergangenen Erdzeitaltern herausfindet. Darüber hinaus bekamen wir einen Einblick in die Arbeit eines Geowissenschaftlers. Danach fuhren wir ökologisch mit Bus und Bahn nach Bremerhaven.

Der Mittwoch startete mit einem Besuch im Klimahaus 8°34’ Ost, wo wir eine Weltreise entlang des 8. Längengrades vollführten. Wir besuchten verschiedene Klimazonen, erlebten Hitze, Schwüle und Kälte und richteten unseren Blick auf den Klimawandel und zukünftige Perspektiven der einzelnen Regionen und ihrer Bewohner. Anschließend suchten wir die Expedition Nordmeere auf, wo wir eine Ausstellung über Fische (der Tiefsee) und den Beruf des Fischers ausprobieren durften.

Zuletzt besuchten wir am Donnerstag das Deutsche Auswanderer Haus am Neuen Hafen. Jeder begleitete einen Auswanderer und einen Einwanderer aus seinem alten Heimatort in den neuen und lernte die individuellen Auswanderungsgründe und Einwanderungsgeschichten dieser Personen kennen, je nach Zeit (Ende 19. - Anfang 21. Jhd.) und persönlicher Lebenssituation. Ob jeder von uns die jeweiligen Einwanderungstests und -hürden hätte überwinden können?

Alles in allem zeigte uns die Erkundung Probleme und Folgen des Klimawandels auf und gab uns ein neues Stück Geschichte mit.

Bremerhaven 01-...
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Text: Ruth und Lorena
Fotos: Dy, Nbr

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20. September 2016

Herr Stoye von der WMG (Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH) zu Besuch im Erdkundeleistungskurs der Q1 am THG

Am 20.09.2016 hielt Herr Stoye, einer der Geschäftsführer der WMG, einen Vortrag über den Standort Wolfsburg für den Erdkunde – Leistungskurs der Q1. Die WMG beschäftigt sich mit den drei Themenfeldern „wirtschaftliche Standortentwicklung“, „Vermarkten der Stadt“ und „Entwickeln der touristischen Destination“ hinsichtlich des Ziels Wolfsburg, als lebens- und arbeitswerte Stadt erfolgreich weiterzuentwickeln.

Herr Stoye interessierte sich nach seinem Studiengang „Raumplanung“ besonders für das Themenfeld der „Wirtschaftsförderung“, was ihn schließlich nach Wolfsburg führte. In seinem Vortrag informierte er uns insbesondere über die Bestandteile der öffentlichen Daseinsvorsorge, von denen wir die meisten bei uns ins Wolfsburg als Basis vorfinden.Expertenbesuch 09 16 WMG

Viele Regionen Deutschlands weisen große Disparitäten in Bezug auf die ungleichen Rahmbedingungen der Arbeitslosigkeit auf, doch aufgrund des Volkswagen – Hauptsitzes in Wolfsburg lässt sich in unserer Stadt ein grundlegender Wohlstand feststellen. Aber auch andere Unternehmen (z.B. die Friseurkette „Klier“), welche in Wolfsburg ihren Ursprung hat, bieten eine große Anzahl an Arbeitsplätzen und schafften es sogar auf den internationalen Markt. Für 125.000 Einwohner bietet die Stadt Wolfsburg 120.000 Arbeitsplätze.

Ziel der WMG ist es, den Wohlstand, welchen VW erzeugt, nicht an der Stadtgrenze aufhören zu lassen, sondern ihn darüber hinaus auf den Umkreis (Gifhorn und Helmstedt) auszuwirken zu lassen. Zudem müsse noch auf ein besseres Verhältnis zwischen arm und reich, jung und alt hingearbeitet werden, so dass die Schwächeren in Themen wie Freizeit und Leben mehr Unterstützung bekommen.

Insgesamt war der Vortrag von Herrn Stoye sehr interessant und bot uns die Möglichkeit, selbst in Form von eigenen Ideen und Fragen mitzuwirken, wobei er uns vermittelte, was den Standort Wolfsburg ausmacht und in welchem Wohlstand wir vergleichsweise zu anderen Regionen leben dürfen.

Text und Foto: Laura Kriegshammer und Marlene Schneider, Q1