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Leistungsbewertung im Fach Chemie

Die Leistungsbewertung im Fach Chemie am Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg beruht auf den Vorgaben des niedersächsischen Schulgesetzes und den Kerncurricula für die Sekundarstufe I und II. Danach soll die Leistungsbewertung über den Stand des Lernprozesses der Schülerinnen und Schüler Aufschluss geben und Grundlage für den weiteren Unterricht sein.

 

1. Schriftliche Leistungen

Sekundarstufe I

  • pro Halbjahr wird eine Klassenarbeit geschrieben (Dauer im Jahrgang 5-9 jeweils45 Minuten; Jahrgang 10 jeweils 60 Minuten).

Die Aufgabenstellungen in den Klassenarbeiten richten sich grundsätzlich nach den vorgegebenen Operatoren, die auch in den niedersächsischen Abituraufgaben verwendet werden.

Äußere Form:

  • Benutzung von kariertem Papier.
  • Einhaltung eines (immer rechts liegenden) Rands von mindestens 4 cm
  • Anfertigung von ausreichend großen Skizzen mit Bleistift und Lineal/Geodreieck, Beschriftung der Skizze (evtl. mit Legende)
  • Text in schwarzer oder blauer Farbe schreiben
  • Beachtung der Rechtschreibung

Die Leistungsbewertung bei Klassenarbeiten erfolgt grundsätzlich mittels eines Punktesystems, weil sich dadurch Teilleistungen transparent erkennen lassen und das Gewicht einzelner Fehler durchschaubar wird.

Für jede Teilaufgabe wird der erreichbaren Punkteanzahl die erreichte Punkteanzahl gegenübergestellt.

Die Benotung der Klassenarbeiten richtet sich grundsätzlich nach folgendem Schema (geringfügige Abweichungen davon sind aber möglich):

Bewertungsmaßstab: Prozentgrenzen für Klassenarbeitsnoten:

100 – 90 %          Note 1

  89 – 75 %          Note 2

  74 – 60 %          Note 3

  59 – 45 %          Note 4

  44 – 25 %          Note 5

  24 –   0 %          Note 6

 

Sekundarstufe II

Die Anzahl der Klausuren sind den folgenden Tabellen zu entnehmen:

Jahrgänge 11 & 12 nach G8:

Halbjahre

11 (Q1)

12-1 (Q2-1)

12-2 (Q2-2)

erhöhtes Niveau (eA / LK)

3 Klausuren (KA):

1. KA: 90 min

2. KA: 140 min (inkl. Experiment)

3. KA: 200 min (inkl. Exp.)

1 Klausur:

unter Abiturbedingungen

320 min (2 Vorschläge zur Auswahl, 1x inkl. Exp.)

1 Klausur: 90 min

(Exp. freigestellt)

grundlegendes Niveau

(gA / GK)

 Prüflinge P4/P5

3 Klausuren (KA):

1. KA: 90 min

2. KA: 90 min

3. KA: 140 min (nur P4)

1 Klausur:

unter Abiturbedingungen 220 min (P4)

bzw. 1 KA 90 min (P5)

1 Klausur: 90 min

GK Nicht-Prüflinge

2 Klausuren alle 90 min

1 Klausur: 90 min

1 Klausur: 90 min

Die Aufgabenstellungen in den Klausuren richten sich grundsätzlich nach den vorgegebenen Operatoren, die auch in den niedersächsischen Abituraufgaben verwendet werden.

Äußere Form:

  • Benutzung von kariertem Papier.
  • Einhaltung eines (immer rechts liegenden) Rands von mindestens 4 cm
  • Anfertigung von ausreichend großen Skizzen mit Bleistift und Lineal/Geodreieck, Beschriftung der Skizze (evtl. mit Legende)
  • Text in schwarzer oder blauer Farbe schreiben
  • Einfügen von Seitenzahlen
  • Beachtung der Rechtschreibung (Abzüge bei Formfehlern bei Klausuren wg. groben Verstößen der sprachlichen Richtigkeit bis zu 2 Notenpunkten)

Die Leistungsbewertung bei Klausuren erfolgt grundsätzlich mittels eines Punktesystems, weil sich dadurch Teilleistungen transparent erkennen lassen und das Gewicht einzelner Fehler durchschaubar wird.

Für jede Teilaufgabe wird der erreichbaren Punkteanzahl die erreichte Punkteanzahl gegenübergestellt.

Die Benotung der Klausuren richtet sich nach folgendem Schema (geringfügige Abweichungen davon sind aber möglich):

Bewertungsmaßstab: Prozentgrenzen für Klausurnotenpunkte (Stand: Feb. 2017):

p 2017 04 leistph7

 

2. Unterrichtsmitarbeit

Die Mitarbeitsnote setzt sich aus verschiedenen Einzelleistungen im Unterricht zusammen. Hierzu können u.a. gehören:

  • Mitarbeit in Erarbeitungs- und Übungsphasen (z. B. in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit)
  • Mitarbeit bei Experimenten, Fertigkeiten beim Experimentieren
  • Auswertung von Experimenten und Anfertigung von Protokollen
  • Mitarbeit im Unterrichtsgespräch
  • Anfertigung von Hausaufgaben
  • Mappenführung (insbesondere in den Jahrgängen 5 bis 8)
  • Unterrichtsdokumentation (z. B. Protokolle, Tafelbilder)
  • Schülerpräsentationen, auch von Hausaufgaben
  • mündliche und schriftliche Lernzielkontrollen (max. 30 Min.)
  • Referate
  • Mitarbeit im Rahmen von Exkursionen/außerschulischen Lernorten
  • zusätzliche fachspezifische Leistungen

(aus der Reihenfolge der Aspekte lässt sich keine Gewichtung ableiten)

Den Hauptanteil der zu bewertenden Leistung bilden kontinuierliche mündliche Beiträge im Unterricht. Mit geringerer Gewichtung gehen das Experimentierverhalten, schriftliche Übungen, mündliche Stundenzusammenfassungen, Referate, Präsentationen der Hausaufgaben an der Tafel und die Mappenführung in die Bewertung ein. Dabei müssen nicht alle Leistungsbereiche in jedem Schulhalbjahr abgedeckt werden.

Beurteilungskriterien sind hierbei u. a.:

  • sachgerechtes Diskutieren und Argumentieren
  • Klarheit der Gedankenführung
  • angemessene Fachsprache
  • fachliche Richtigkeit und Vollständigkeit
  • Grad der Selbständigkeit und Komplexität
  • erfolgreiches Experimentieren

Mit vorwiegend reproduktiven Leistungen kann die Note „ausreichend“ (4) erreicht werden.

Bessere Notenstufen setzen eine Erhöhung des Grades an Selbständigkeit und Komplexität sowie der Transferleistungen voraus.

Die Mitarbeitsnoten werden zweimal pro Halbjahr von den Fachlehrkräften mit den Schülerinnen und Schülern besprochen. Die Termine zur „Besprechung des Leistungsstandes“ können dem Schuljahresplan frühzeitig entnommen werden.

3. Zeugnisnote

Sekundarstufe I

Bei der Ermittlung der Zeugnisnote überwiegt der Anteil der Unterrichtsmitarbeit (siehe 2.) gegenüber den schriftlichen Leistungen (siehe 1.), die Anteile entsprechen in den Jahrgängen 5 bis 9 (epochaler Unterricht) in etwa 2:1 und in Jahrgang 10 (ganzjährig) in etwa 60% zu 40%.

Sekundarstufe II

Die Zeugnisnote setzt sich zu gleichen Teilen aus den schriftlichen Leistungen (siehe 1.) und aus der Unterrichtsmitarbeit (siehe 2.) zusammen.

Allgemein gilt bei der Ermittlung einer Zeugnisnote aber, dass es sich hierbei um eine pädagogische Note handelt, die nicht exakt zu berechnen ist.