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Physik

 

Die Fachgruppe stellt sich vor

 

Was bedeutet das Fach Physik am THG?

 

Um heute in vielen Bereichen des Alltags in der technisierten Umwelt erfolgreich zu sein, müssen unsere Schülerinnen und Schüler ein Verständnis der physikalischen Grundlagen besitzen. Dieser Grundgedanke durchzieht den Physikunterricht an unserer Schule bis zum Abitur. In den ersten Jahrgängen bedeutet dieses im Wesentlichen Wert auf Allgemeinbildung bei physikalischen Grundphänomenen zu legen und die Kinder altersangemessen zu erreichen. In Vorbereitung auf die Qualifikationsphase (12./13. Jahrgang) wird der Physikunterricht dann vielschichtiger. In den Physikkursen der Abiturjahrgänge bereiten wir unsere Schülerinnen und Schüler zusätzlich zum Zentralabitur auf die Anforderungen von technischen Berufen oder Studiengängen vor.

  

Der Fachbereich Physik besitzt an unserer Schule in einer eigenen Etage mit drei Fachräumen und mehreren Sammlungsräumen reichlich Platz. Im Physikunterricht spielen die Experimente eine tragende Rolle. Entweder mit Demonstrations- oder mit Schülerexperimenten wollen wir über das regelmäßige Experimentieren einen interessanten und praktischen Zugang zur Physik ermöglichen. Die Ausrichtung unserer modernen und gut ausgestatteten Physiksammlung bietet den Schülerinnen und Schüler hier ein größtmögliches Angebot. So stehen z.B. auch für alle Semesterinhalte in der Qualifikationsphase jeweils verschiedene Experimentierkästen zur Verfügung.

 

Viele weitere Medien kommen bei uns neben dem Experiment ebenfalls zum Einsatz: festinstallierte Beamer für Schüler- und Lehrerpräsentationen, mehrere Laptops für den Einsatz in Gruppenarbeit, computergestütztes Experimentieren (Simulationen oder z.B. Videoanalyse von Bewegungsvorgängen), Sensoren für den eingeführten Taschenrechner, um nur einige zu nennen.

 

Eine Reihe zusätzlicher Angebote ergänzen den regulären  Physikunterricht. Dies sind z.B.:

  • Für den 6. Jahrgang in Kooperation mit dem Planetarium Wolfsburg  eine „Einführung in den Sternenhimmel“.
  • Im Wahlpflichtbereich in den Jahrgängen 8 bis 10 bietet das Fach  Physik unter anderem Kurse zur „Astronomie“, „Pneumatik“,  „Fahrradtechnik“ oder „einfache elektrische Schaltungen“ an.
  • Für interessierte Schülerinnen und Schüler gibt es ein  Zusatzangebot „Pullout“-Physik mit der möglichen Teilnahme an  Jugend Forscht.
  • In der Qualifikationsphase findet regelmäßig alle zwei Jahre eine dreitägige Exkursion nach Hamburg statt, um die Schülerinnen und Schüler über technische und naturwissenschaftliche Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

 

Die Fachgruppe Physik


 

 

 

 

 

 

 

 

Schulinternes Curriculum im Fach Physik am Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg

 

 

Unterricht in der Sekundarstufe I

 

1. Stundenverteilung

Der Unterricht im Fach Physik findet in den Jahrgängen 5-7 und im Jahrgang 9 laut Stundentafel 2 mit Profilunterricht einstündig statt und wird dann ein Halbjahr lang epochal doppelstündig unterrichtet.

In den Jahrgängen 8 und 10 wird das Fach Physik zweistündig im gesamten Schuljahr unterrichtet.

Stundentafel für die Jahrgänge 5-10 (Stand: Aug. 2016):

p 2017 04 tabph1

 

2. Themenverteilung

In den Jahrgängen 5-10 werden gemäß den Vorgaben des niedersächsischen Kultusministeriums die Themen Magnetismus, Elektrizitätslehre, Optik, Energie, Atomphysik und Thermodynamik behandelt.

Überblick über die Inhalte in den Jahrgängen 5-10 (Stand: Aug. 2016):

p 2017 04 tabph2

Detailliertere Fachinhalte für das Fach Physik in der Sekundarstufe I an Gymnasien sind im aktuell gültigen niedersächsischen Kerncurriculum (Stand: 2015) zu finden:

Kerncurriculum Physik Gymnasium Sek. I [PDF]

 

3. Eingeführte Schulbücher

Jahrgänge 5 und 6:    Spektrum Physik 5/6,  ISBN: 978-3-507-86780-2, Schroedel-Verlag, Braunschweig 2013

Jahrgänge 7 und 8:    Spektrum Physik 7/8,  ISBN: 978-3-507-86784-0, Schroedel-Verlag, Braunschweig 2015

Jahrgänge 9 und 10:  Spektrum Physik 9/10, ISBN: 978-3-507-86788-8, Schroedel-Verlag, Braunschweig 2016

[Das große Tafelwerk – Formelsammlung für die Sek I und II, Cornelsen, ISBN: 3-464-57144-0]

 

 

 

 

Unterricht in der Sekundarstufe II

 

Die gymnasiale Oberstufe – auch Sekundarstufe II genannt - gliedert sich in zwei Phasen:

  • der Einführungsphase (umfasst nach G9 ab dem Schuljahr 2018/2019 den Jahrgang 11) und
  • der Qualifikationsphase (umfasst nach G9 ab dem Schuljahr 2019/2020 die Jahrgänge 12/13).


Jahrgang 11

Im Jahrgang 11 findet laut Stundentafel der Unterricht im Fach Physik im gesamten Schuljahr zweistündig statt. Gemäß den Vorgaben des niedersächsischen Kultusministeriums wird dabei das fest vorgegebene Thema Dynamik (Mechanik der Bewegung) und das von der Fachkonferenz beschlossene Wahlmodul Akustik behandelt.

Überblick über die Inhalte im Jahrgang 11 (Stand: März 2018):

p 2018 07 tabph2

 

Jahrgänge 12/13

In der Qualifikationsphase gibt es am Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg in jedem Schuljahr Kurse auf grundlegendem Anforderungsniveau (Grundkurs) mit 3 Wochenstunden und auf erhöhtem Anforderungsniveau (Leistungskurs) mit 5 Wochenstunden.

Innerhalb der 4 Semester werden, aufbauend auf den Unterrichtsinhalten der Sekundarstufe I und der Einführungsphase, grundlegende Inhalte aus dem Kerncurriculum der Physik thematisiert, um Einblicke in die aktuelle Forschung zu gewähren.

Überblick über die Inhalte im Kursunterricht der Jahrgänge 12/13 (Stand: April 2019):

p 2019 04 tabph4

 

Detailliertere Fachinhalte für das Fach Physik in der Sekundarstufe II an Gymnasien sind im aktuell gültigen niedersächsischen Kerncurriculum (Stand: 2017) zu finden:

Kerncurriculum Physik Gymnasium Sek. II [PDF]

 

Eingeführte Schulbücher

Jahrgang 11:                               Dorn / Bader Einführungsphase Physik, Niedersachsen, Westermann,

                                                    ISBN: 978-3-14-152330-0

Jahrgänge 12/13 Grundkurs:      Dorn / Bader Qualifikationsphase Physik, Niedersachsen, Westermann,

                                                    ISBN: 978-3-14-152337-9

Jahrgänge 12/13 Leistungskurs: Dorn / Bader Qualifikationsphase Physik, Niedersachsen, Westermann,

                                                    ISBN: 978-3-14-152337-9

[Das große Tafelwerk – Formelsammlung für die Sek I und II, Cornelsen, ISBN: 3-464-57144-0]

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Leistungsbewertung im Fach Physik am Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg

 

 

Die Leistungsbewertung im Fach Physik am Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg beruht auf den Vorgaben des niedersächsischen Schulgesetzes und den Kerncurricula für die Sekundarstufen I und II. Danach soll die Leistungsbewertung über den Stand des Lernprozesses der Schülerinnen und Schüler Aufschluss geben und Grundlage für den weiteren Unterricht sein.

 

1. Schriftliche Leistungen

Sekundarstufe I

  • In den Jahrgängen 5 bis 10 wird bei zweistündig erteiltem Unterricht eine Klassenarbeit pro Halbjahr geschrieben (Dauer: 30 bis 45 Minuten).
  • Ab Jahrgang 9 stehen den Schülerinnen und Schülern bei Klassenarbeiten das Tafelwerk (ohne schülereigene Eintragungen) und die eingeführte Rechnertechnologie zur Verfügung.

Die Aufgabenstellungen in den Klassenarbeiten richten sich grundsätzlich nach den vorgegebenen Operatoren, die auch in den niedersächsischen Abituraufgaben verwendet werden.

Operatoren für das Fach Physik G9 [PDF]

Operatoren für das Fach Physik mit Beispielen [PDF]

 

Äußere Form:

  • Benutzung von kariertem Papier.
  • Einhaltung eines (immer rechts liegenden) Rands von mindestens 4 cm
  • Anfertigung von ausreichend großen Skizzen mit Bleistift und Lineal/Geodreieck, Beschriftung der Skizze (evtl. mit Legende)
  • Text in schwarzer oder blauer Farbe schreiben
  • keine Verwendung von Tintenkiller und Tippex, sondern sauberes Durchstreichen – im Notfall Fußnoten einfügen
  • Einfügen von Seitenzahlen
  • Beachtung der Rechtschreibung

 

Verwendete Korrekturzeichen:

  • f :           falsch
  • r :           richtig
  • fr :          folgerichtig (z.B. richtige Erklärung/Rechnung bei falschem Ansatz)
  • R :         Rechtschreibfehler
  • Gr :        Grammatikfehler
  • Z :          Zeichenfehler
  • FA :        Fachausdrucksfehler
  • RF :        Rechenfehler
  • SB +/- :  Sprachlich gut / Fehler im Satzbau
  • A +/- :    guter / schwacher Ausdruck
  • FS +/- :  gute Verwendung / schwache Verwendung der Fachsprache

  

 

Die Leistungsbewertung bei Klassenarbeiten erfolgt grundsätzlich mittels eines Punktesystems, weil sich dadurch Teilleistungen transparent erkennen lassen und das Gewicht einzelner Fehler durchschaubar wird.

Für jede Teilaufgabe wird der erreichbaren Punkteanzahl die erreichte Punkteanzahl gegenübergestellt.

Die Benotung der Klassenarbeiten richtet sich grundsätzlich nach folgendem Schema (geringfügige Abweichungen davon sind aber möglich):

Bewertungsmaßstab: Prozentgrenzen für Klassenarbeitsnoten (Stand: Sept. 2004):

p 2017 04 leistph1

 

 

Sekundarstufe II

Jahrgang 11:

p 2019 04 leistph1

In der Einführungsphase (Jhg. 11) wird im Fach Physik pro Halbjahr eine zweistündige Klausur geschrieben.

 

Jahrgänge 12/13:

Die Anzahl und die Länge der Klausuren sind den folgenden Tabellen zu entnehmen:

Klausurlänge auf erhöhtem Anforderungsniveau (eA/LK):

p 2017 04 leistph4

 

Klausurlängen für Prüflinge im Kurs auf grundlegendem Anforderungsniveau (gA/GK):

p 2017 04 leistph5

  • Schüler, die keine Abiturprüfung im Fach Physik ablegen (= Nichtprüflinge), schreiben nur eine Klausur pro Halbjahr. Die Lehrkraft entscheidet darüber, welche das ist.
  • Nichtprüflinge/P5-Prüflinge schreiben stets eine 2-stündige Klausur.
  • Alle Klausuren orientieren sich hinsichtlich des Experiments an den formalen Vorgaben und Standards für die materialgestützten Abiturklausuren.

 

Die Aufgabenstellungen in den Klausuren richten sich grundsätzlich nach den vorgegebenen Operatoren, die auch in den niedersächsischen Abituraufgaben verwendet werden.

Operatoren für das Fach Physik nach G9 ab dem Abitur 2021 [PDF]

Operatoren für das Fach Physik mit Beispielen [PDF]

 

Äußere Form:

  • Benutzung von kariertem Papier.
  • Einhaltung eines (immer rechts liegenden) Rands von mindestens 4 cm
  • Anfertigung von ausreichend großen Skizzen mit Bleistift und Lineal/Geodreieck, Beschriftung der Skizze (evtl. mit Legende)
  • Text in schwarzer oder blauer Farbe schreiben
  • keine Verwendung von Tintenkiller und Tippex, sondern sauberes Durchstreichen – im Notfall Fußnoten einfügen
  • Einfügen von Seitenzahlen
  • Beachtung der Rechtschreibung (Abzüge von bis zu 2 Notenpunkten in einer Klausur bei schwerwiegenden Verstößen gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen Sprache oder gegen die äußere Form)

 

Verwendete Korrekturzeichen:

  • f :           falsch
  • r :           richtig
  • fr :          folgerichtig (z.B. richtige Erklärung/Rechnung bei falschem Ansatz)
  • R :          Rechtschreibfehler
  • Gr :        Grammatikfehler
  • Z :          Zeichenfehler
  • FA :        Fachausdrucksfehler
  • RF :        Rechenfehler
  • SB +/- :  Sprachlich gut / Fehler im Satzbau
  • A +/- :    guter / schwacher Ausdruck
  • FS +/- :  gute Verwendung / schwache Verwendung der Fachsprache

 

 

Die Leistungsbewertung bei Klausuren erfolgt grundsätzlich mittels eines Punktesystems, weil sich dadurch Teilleistungen transparent erkennen lassen und das Gewicht einzelner Fehler durchschaubar wird.

Für jede Teilaufgabe wird der erreichbaren Punkteanzahl die erreichte Punkteanzahl gegenübergestellt.

Die Benotung der Klausuren richtet sich nach folgendem Schema (geringfügige Abweichungen davon sind aber möglich):

Bewertungsmaßstab: Prozentgrenzen für Klausurnotenpunkte (Stand: Feb. 2017):

p 2017 04 leistph7

 

 

2. Unterrichtsmitarbeit

Die Mitarbeitsnote setzt sich aus verschiedenen Einzelleistungen im Unterricht zusammen. Hierzu können u.a. gehören:

  • Mitarbeit in Erarbeitungs- und Übungsphasen (z. B. in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit)
  • Mitarbeit bei Experimenten, Fertigkeiten beim Experimentieren
  • Auswertung von Experimenten und Anfertigung von Protokollen
  • Mitarbeit im Unterrichtsgespräch
  • Anfertigung von Hausaufgaben
  • Mappenführung (insbesondere in den Jahrgängen 5 bis 8)
  • Unterrichtsdokumentation (z. B. Protokolle, Tafelbilder)
  • Schülerpräsentationen, auch von Hausaufgaben
  • mündliche und schriftliche Lernzielkontrollen (max. 30 Min. in der Sek. I)
  • Referate
  • Mitarbeit im Rahmen von Exkursionen/außerschulischen Lernorten
  • zusätzliche fachspezifische Leistungen

(aus der Reihenfolge der Aspekte lässt sich keine Gewichtung ableiten)

 

 

Den Hauptanteil der zu bewertenden Leistung bilden kontinuierliche mündliche Beiträge im Unterricht. Mit geringerer Gewichtung gehen das Experimentierverhalten, schriftliche Übungen, mündliche Stundenzusammenfassungen, Referate, Präsentationen der Hausaufgaben an der Tafel und die Mappenführung in die Bewertung ein. Dabei müssen nicht alle Leistungsbereiche in jedem Schulhalbjahr abgedeckt werden.

Beurteilungskriterien sind hierbei u. a.:

  • sachgerechtes Diskutieren und Argumentieren
  • Klarheit der Gedankenführung
  • angemessene Fachsprache
  • fachliche Richtigkeit und Vollständigkeit
  • Grad der Selbständigkeit und Komplexität
  • erfolgreiches Experimentieren

 

Mit vorwiegend reproduktiven Leistungen kann die Note „ausreichend“ erreicht werden.

Bessere Notenstufen setzen eine Erhöhung des Grades an Selbständigkeit und Komplexität sowie der Transferleistungen voraus.

Die Mitarbeitsnoten werden zweimal pro Halbjahr von den Fachlehrkräften mit den Schülerinnen und Schülern besprochen. Die Termine zur „Besprechung des Leistungsstandes“ können dem Schuljahresplan frühzeitig entnommen werden.

 

 

3. Zeugnisnote

Sekundarstufe I

Bei der Ermittlung der Zeugnisnote überwiegt der Anteil der Unterrichtsmitarbeit (siehe 2.) gegenüber den schriftlichen Leistungen (siehe 1.).

 

Sekundarstufe II

Jahrgang 11

Bei der Ermittlung der Zeugnisnote überwiegt der Anteil der Unterrichtsmitarbeit (siehe 2.) gegenüber den schriftlichen Leistungen (siehe 1.).

Jahrgänge 12/13

In Halbjahren mit zwei schriftlichen Klausuren setzt sich die Zeugnisnote zu ungefähr gleichen Teilen aus den schriftlichen Leistungen (siehe 1.) und aus der Unterrichtsmitarbeit (siehe 2.) zusammen.

In Halbjahren mit nur einer schriftlichen Klausur überwiegt bei der Ermittlung der Zeugnisnote der Anteil der Unterrichtsmitarbeit gegenüber der schriftlichen Leistung.

 

Allgemein gilt bei der Ermittlung einer Zeugnisnote aber, dass es sich hierbei um eine pädagogische Note handelt, die nicht exakt zu berechnen ist.