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Leistungsbewertung im Fach Physik am Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg

 

 

Die Leistungsbewertung im Fach Physik am Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg beruht auf den Vorgaben des niedersächsischen Schulgesetzes und den Kerncurricula für die Sekundarstufen I und II. Danach soll die Leistungsbewertung über den Stand des Lernprozesses der Schülerinnen und Schüler Aufschluss geben und Grundlage für den weiteren Unterricht sein.

 

1. Schriftliche Leistungen

Sekundarstufe I

  • In den Jahrgängen 5 bis 10 wird bei zweistündig erteiltem Unterricht eine Klassenarbeit pro Halbjahr geschrieben (Dauer: 30 bis 45 Minuten).
  • Ab Jahrgang 9 stehen den Schülerinnen und Schülern bei Klassenarbeiten das Tafelwerk (ohne schülereigene Eintragungen) und die eingeführte Rechnertechnologie zur Verfügung.

Die Aufgabenstellungen in den Klassenarbeiten richten sich grundsätzlich nach den vorgegebenen Operatoren, die auch in den niedersächsischen Abituraufgaben verwendet werden.

Operatoren für das Fach Physik G9 [PDF]

Operatoren für das Fach Physik mit Beispielen [PDF]

 

Äußere Form:

  • Benutzung von kariertem Papier.
  • Einhaltung eines (immer rechts liegenden) Rands von mindestens 4 cm
  • Anfertigung von ausreichend großen Skizzen mit Bleistift und Lineal/Geodreieck, Beschriftung der Skizze (evtl. mit Legende)
  • Text in schwarzer oder blauer Farbe schreiben
  • keine Verwendung von Tintenkiller und Tippex, sondern sauberes Durchstreichen – im Notfall Fußnoten einfügen
  • Einfügen von Seitenzahlen
  • Beachtung der Rechtschreibung

 

Verwendete Korrekturzeichen:

  • f :           falsch
  • r :           richtig
  • fr :          folgerichtig (z.B. richtige Erklärung/Rechnung bei falschem Ansatz)
  • R :         Rechtschreibfehler
  • Gr :        Grammatikfehler
  • Z :          Zeichenfehler
  • FA :        Fachausdrucksfehler
  • RF :        Rechenfehler
  • SB +/- :  Sprachlich gut / Fehler im Satzbau
  • A +/- :    guter / schwacher Ausdruck
  • FS +/- :  gute Verwendung / schwache Verwendung der Fachsprache

  

 

Die Leistungsbewertung bei Klassenarbeiten erfolgt grundsätzlich mittels eines Punktesystems, weil sich dadurch Teilleistungen transparent erkennen lassen und das Gewicht einzelner Fehler durchschaubar wird.

Für jede Teilaufgabe wird der erreichbaren Punkteanzahl die erreichte Punkteanzahl gegenübergestellt.

Die Benotung der Klassenarbeiten in den Jahrgängen 5-10 richtet sich grundsätzlich nach folgendem Schema (geringfügige Abweichungen davon sind aber möglich):

Bewertungsmaßstab: Prozentgrenzen für Klassenarbeitsnoten (Stand: Sept. 2004):

p 2017 04 leistph1

 

 

Sekundarstufe II

Jahrgang 11:

p 2019 04 leistph1

In der Einführungsphase (Jhg. 11) wird im Fach Physik pro Halbjahr eine zweistündige Klausur geschrieben.

 

Jahrgänge 12/13:

Die Anzahl und die Länge der Klausuren sind den folgenden Tabellen zu entnehmen (Stand: Sept. 2019):

Klausurlänge auf erhöhtem Anforderungsniveau (eA/LK):

p 2019 09 leistph4b

 

Klausurlängen für Prüflinge im Kurs auf grundlegendem Anforderungsniveau (gA/GK):

p 2017 04 leistph5

  • Schüler, die keine Abiturprüfung im Fach Physik ablegen (= Nichtprüflinge), schreiben nur eine Klausur pro Halbjahr. Die Lehrkraft entscheidet darüber, welche das ist.
  • Nichtprüflinge/P5-Prüflinge schreiben stets eine 2-stündige Klausur.
  • Alle Klausuren orientieren sich hinsichtlich des Experiments an den formalen Vorgaben und Standards für die materialgestützten Abiturklausuren.

 

Die Aufgabenstellungen in den Klausuren richten sich grundsätzlich nach den vorgegebenen Operatoren, die auch in den niedersächsischen Abituraufgaben verwendet werden.

Operatoren für das Fach Physik nach G9 ab dem Abitur 2021 [PDF]

Operatoren für das Fach Physik mit Beispielen [PDF]

 

Äußere Form:

  • Benutzung von kariertem Papier.
  • Einhaltung eines (immer rechts liegenden) Rands von mindestens 4 cm
  • Anfertigung von ausreichend großen Skizzen mit Bleistift und Lineal/Geodreieck, Beschriftung der Skizze (evtl. mit Legende)
  • Text in schwarzer oder blauer Farbe schreiben
  • keine Verwendung von Tintenkiller und Tippex, sondern sauberes Durchstreichen – im Notfall Fußnoten einfügen
  • Einfügen von Seitenzahlen
  • Beachtung der Rechtschreibung (Abzüge von bis zu 2 Notenpunkten in einer Klausur bei schwerwiegenden Verstößen gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen Sprache oder gegen die äußere Form)

 

Verwendete Korrekturzeichen:

  • f :           falsch
  • r :           richtig
  • fr :          folgerichtig (z.B. richtige Erklärung/Rechnung bei falschem Ansatz)
  • R :          Rechtschreibfehler
  • Gr :        Grammatikfehler
  • Z :          Zeichenfehler
  • FA :        Fachausdrucksfehler
  • RF :        Rechenfehler
  • SB +/- :  Sprachlich gut / Fehler im Satzbau
  • A +/- :    guter / schwacher Ausdruck
  • FS +/- :  gute Verwendung / schwache Verwendung der Fachsprache

 

 

Die Leistungsbewertung bei Klausuren erfolgt grundsätzlich mittels eines Punktesystems, weil sich dadurch Teilleistungen transparent erkennen lassen und das Gewicht einzelner Fehler durchschaubar wird.

Für jede Teilaufgabe wird der erreichbaren Punkteanzahl die erreichte Punkteanzahl gegenübergestellt.

Die Benotung der Klausuren in den Jahrgängen 11-13 richtet sich nach folgendem Schema, das zurzeit auch in den Abiturklausuren angewandt wird (geringfügige Abweichungen davon sind aber möglich):

Bewertungsmaßstab: Prozentgrenzen für Klausurnotenpunkte (Stand: Feb. 2017):

p 2019 09 leistph7

 

 

2. Unterrichtsmitarbeit

Die Mitarbeitsnote setzt sich aus verschiedenen Einzelleistungen im Unterricht zusammen. Hierzu können u.a. gehören:

  • Mitarbeit in Erarbeitungs- und Übungsphasen (z. B. in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit)
  • Mitarbeit bei Experimenten, Fertigkeiten beim Experimentieren
  • Auswertung von Experimenten und Anfertigung von Protokollen
  • Mitarbeit im Unterrichtsgespräch
  • Anfertigung von Hausaufgaben
  • Mappenführung (insbesondere in den Jahrgängen 5 bis 8)
  • Unterrichtsdokumentation (z. B. Protokolle, Tafelbilder)
  • Schülerpräsentationen, auch von Hausaufgaben
  • mündliche und schriftliche Lernzielkontrollen (bis zu zwei Tests pro Halbjahr, max. 20 Min. in der Sek. I, max. 30 Min. in der Sek. II)
  • Referate
  • Mitarbeit im Rahmen von Exkursionen/außerschulischen Lernorten
  • zusätzliche fachspezifische Leistungen

(aus der Reihenfolge der Aspekte lässt sich keine Gewichtung ableiten)

 

Den Hauptanteil der zu bewertenden Leistung bilden kontinuierliche mündliche Beiträge im Unterricht. Mit geringerer Gewichtung gehen das Experimentierverhalten, schriftliche Übungen, mündliche Stundenzusammenfassungen, Referate, Präsentationen der Hausaufgaben an der Tafel und die Mappenführung in die Bewertung ein. Dabei müssen nicht alle Leistungsbereiche in jedem Schulhalbjahr abgedeckt werden.

Beurteilungskriterien sind hierbei u. a.:

  • sachgerechtes Diskutieren und Argumentieren
  • Klarheit der Gedankenführung
  • angemessene Fachsprache
  • fachliche Richtigkeit und Vollständigkeit
  • Grad der Selbständigkeit und Komplexität
  • erfolgreiches Experimentieren

 

Mit vorwiegend reproduktiven Leistungen kann die Note „ausreichend“ erreicht werden.

Bessere Notenstufen setzen eine Erhöhung des Grades an Selbständigkeit und Komplexität sowie der Transferleistungen voraus.

Die Mitarbeitsnoten werden zweimal pro Halbjahr von den Fachlehrkräften mit den Schülerinnen und Schülern besprochen. Die Termine zur „Besprechung des Leistungsstandes“ können dem Schuljahresplan frühzeitig entnommen werden.

 

 

3. Zeugnisnote

Sekundarstufe I

Bei der Ermittlung der Zeugnisnote überwiegt der Anteil der Unterrichtsmitarbeit (siehe 2.) gegenüber den schriftlichen Leistungen (siehe 1.).

 

Sekundarstufe II

Jahrgang 11

Bei der Ermittlung der Zeugnisnote überwiegt der Anteil der Unterrichtsmitarbeit (siehe 2.) gegenüber den schriftlichen Leistungen (siehe 1.).

Jahrgänge 12/13

In Halbjahren mit zwei schriftlichen Klausuren setzt sich die Zeugnisnote zu ungefähr gleichen Teilen aus den schriftlichen Leistungen (siehe 1.) und aus der Unterrichtsmitarbeit (siehe 2.) zusammen.

In Halbjahren mit nur einer schriftlichen Klausur überwiegt bei der Ermittlung der Zeugnisnote der Anteil der Unterrichtsmitarbeit gegenüber der schriftlichen Leistung.

 

Allgemein gilt bei der Ermittlung einer Zeugnisnote aber, dass es sich hierbei um eine pädagogische Note handelt, die nicht exakt zu berechnen ist.