Beitragsseiten

 

 

Abiturienten sind "Weltwärts" unterwegs

Das entwicklungspolitische Bildungsprogramm WELTWÄRTS fördert den Freiwilligendienst in Ländern des sog. Globalen Südens. Vor Ort sind die jungen Menschen meist in einer sozialen Einrichtung tätig und lernen so die Perspektive dieser Menschen auf eine besonders intensive Art kennen. Hier berichten zwei Abiturienten vom THG über ihre Erfahrungen. Vielleicht ispiriert euch das auch?

  Leonie Kammler (Abi 2017) in Tansania - Blog lesenLeonie Tansania

 Jakob Dybowski (Abi 2017) in El Alto/ Bolivien - Blog lesen Jakob El Alto Bolivien

 

Tag der dt. frz. Freundschaft  - Erlös für Jakobs Weltwärtsprojekt

Gute Nachbarschaft in Europa und Solidarität mit Menschen in anderen Erdteilen, deren Lebensbedinugngen deutlich schlechter sind als hier - unter dieser Überschrift fand der Crêpes-, Quiche- und Kuchenverkauf Ende Januar im Aulafoyer statt. Der Französichkurs Jg. 9  hat gebacken und verkauft, was das Zeug hält. Sogar ein Quiz zu unserem Nachbar Frankreich fand statt. Den Erlös spendete der Kurs für das Projekt Fondacion Wiphala in El Alto/Bolivien, denn hier verbringt Jakob Dybowski (Abitutrient 2017) sein Weltwärtsjahr. Arbeitende Kinder aus armen Familien werden hier betreut und erhalten Unterstützung in schulischen Angelegenheiten.

Spenden ist das eine, fair einkaufen das andere: Die Crêpes wurden in diesem Jahr mit Schokocreme aus Theos Laden (unser Schulkiosk, der von der Schülerfirma betrieben wird) bestrichen: fair gehandelt und biologisch prouziert. mehr zu lesen gibt es hier.

p 2018 01 dtfrz1 p 2018 01 dtfrz4 p 2018 01 dtfrz5

p 2018 01 dtfrz6 p 2018 01 dtfrz7 p 2018 01 dtfrz10

Wo gibt es faire Mode? Exkursion zu Jojeco - "Seminarfach Mode und Gesellschaft"

,,Im Rahmen des Seminarfachs ,,Mode und Gesellschaft" sind wir am 16. Oktober 2017 unter der Leitung von Frau Böker nach Braunschweig gefahren. IMG 3842Dort haben wir das Modegeschäft ,,Jojeco" besucht, welches fair und nachhaltig produzierte Kleidung anbietet. Nach einem informativen Gespräch mit dem Gründer des Ladens hatten wir die Möglichkeit, uns selbstständig im Laden um zusehen. Dabei ist uns aufgefallen, dass es optisch gesehen keinen großen Unterschied im Vergleich zu ,,modernen" Kleidungsläden gibt. Auch die Preise ähneln den Preisen bekannter Modemarken.

Insgesamt hat war diese Exkursion sehr lehrreich, da man in Wolfsburg nicht so viele nachhaltige und ökologische Geschäfte findet, die optisch ansprechende Kleidung verkaufen und man so einen sehr guten und positiven Eindruck solcher Läden bekommen hat." (Tabea Rönnicke)

 

Schokolade - zart oder bitter? Exkursion der 7a am 17.1.18 ins NEST

Schoko2018 1

Den Weg von der Kakaofrucht zur Schokolade haben wir nachvollzogen und dabei selbst Schokocreme hergestellt. 

 

Für wen der Kakaoanbau bitter sein kann und was man dagegen tun kann, war natürlich auch Thema des Vormittags. Wie wär's z.B. mit einem Einkauf in Theos Laden, der fairgehandelte Schokolade verkauft? mehr Fotos

 

 

Faire Nikolausaktion

IMG 20171206 215340 Kopie Kurz vor dem 6.12. verkauft die SV Nikolausgutscheine, die man für Freund oder Freundin erwerben kann. Am 6.12. erhalten dann viele Leute einen lieben Nikolausgruß.

Fairtrade logo cacao

Der Erlös kam in diesem Jahr der Organisation SOS Kinderdörfer zugute, doch nicht nur das: Der Kakao, der zur Produktion der Nikoläuse verwendet wurde, stammt aus fairem Handel, beides ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit in unserer Welt. Vielen Dank der SV und allen UnterstützerInnen!

 

 

Theos Firma auf Dienstreise

Wir wollen unser Sortiment erweitern ! Mit diesem Ziel besuchten alle Mitarbeiter von Theos Firma das zweitgrößte Fairhandelshaus Deutschlands, El Puente in Nordstemmen bei Hildesheim. Frau Wolf führte uns durch die Abteilungen, das Lager und schließlich zur Qualitätssicherung. Hier werden neue aber auch laufende Produkte auf ihre Inhaltsstoffe und den Geschmack getestet. Beim Geschmack durften wir gleich mithelfen: Gummibärchen, Chips, Nussmischungen und Schokoriegel standen zum Probieren bereit. Es war gar nicht so leicht, uns für die Sorten zu entscheiden, die wir in Zukunft in unserem Laden anbieten wollen. Im Anschluss gaben wir noch eine große Bestellung im Shop auf. Freut euch drauf, wenn ihr demnächst wieder bei uns einkauft!

Fotoauswahl exkursion

 

 Besuch aus Brasilien am THG

Die Klasse 7d, Theos Firma und der Ek-LK hatten Expertenbesuch aus Juazeiro, dem trockenen Nordosten Brasiliens: Harald Schistek, Mitbegründer von IRPAA, stellte die Arbeit seiner Organisiation vor.

Besuch Brasilien TF 1Besuch Brasilien TF 2Besuch Brasilien TF 3

Besuch Brasilien TF GartenBesuch Brasilien 7c 5 17

 Trockenheit? Ja, in Brasilien gibt nicht nur Regenwald, sondern eine große, semiaride Region. Wie man unter diesen Klimabedingungen lebt und auch angepasste Landwirtschaft betreiben kann, erfuhren die Schüler der 7d aus erster Hand. Dass die derzeitige politische SItuation die Lage der Kleinbauern, häufig Nachfahren der indigenen Bevölkerung, enorm verschlechtert hat und Großkonzerne Landgrabbing betreiben, wurde im Leistungskurs thematisiert. Schließlich erfuhren die Mitarbeiter unserer Schülerfirma, wie man mit der Ernte und Verarbeitung der Umbu-Früchte, einer lange unterschätzen Pflanze, zusätzlich Einkommesmöglichkeiten geschaffen hat. Vielleicht ein Vorbild für die Arbeit auf der Streuobstwiese? Sichtlich beeindruckt zeigte sich Harald Schistek schließlich von Theos Acker. Gemeinsam wurde hier über Kompost gefachsimpelt.

 

Theos Firma – nachhaltig wirtschaften lernen am THG

Im März haben wir eine nachhaltige Schülerfirma gegründet, die den Verkauf fair gehandelter Produkte und die Vermarktung des schuleigenen Gemüses vom Schulacker organisiert. Gleich zu Beginn erhielten die Schüler, die im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft in Theos Firma tätig sind, eine Schulung in Buchführung, so dass alle Umsätze der Firma ordnungsgemäß verwaltet werden können. Auch Werbung, MTheosFirma Team mit Kioskarketing, Einkaufsplanung und weitere betriebswirtschaftliche Zusammenhänge werden die Mitarbeiter in der nächsten Zeit lernen, ausprobieren und dafür die Verantwortung übernehmen. Alyssa Nistor (Jg.7) übernimmt zusammen mit der betreuenden Lehrerin Birgit Dybowski die Geschäftsleitung. Gerade wurde der Kooperationsvertrag mit der Schule feierlich unterzeichnet und nun steht auch der Kontoeröffnung nichts mehr im Wege. 

In Zukunft wollen die Schüler bei allen Veranstaltungen der Schule, bei Konzerten und Informationsabenden den Besuchern fair gehandelten Produkten wie Schokolade, Saft, Kekse und Kaffee verkaufen. Im Sommer kommt dann der Gemüseverkauf dazu.

Das Projekt versteht sich als Baustein einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und lässt die Beteiligten und Kunden erleben, wie man sich auch beim Konsum für eine gerechtere Welt einsetzen kann.

Ansprechpartnerin: Frau Dybowski

Tag der Deutsch-Französischen Freundschaft : 2017 legte der Französischkurs, Jg. 10, mit Herrn Netz den Schwerpunkt auf das Französisch sprechende Afrika. Die SuS beschäftigten sich in Referatsgruppen mit den Besonderheiten dieser Länder und führten den alljährlichen Crèpes- und Kuchenverkauf zugunsten eines SOS-Kinderdorfs in Burundi durch. Der Tag stieß auf große Resonanz, wie man sieht:

Gruppenbild frazCrepes1crepes2

Neues aus Kenia:

Zur Erinnerung: Wir unterstützen weiterhin Entwicklungsprojekte mit eurer Pfandspende. In diesem Jahr kommt der Erlös der Welthungerhilfe zugute. Wie ihr sicher aus den Medien wisst, leidet aktuell der Jemen unter einer großen Hungerkatastrophe, aber auch in Ostafrika und anderswo hilft diese Organisation. Und zwar nicht nur bei großen Katatstrophen, sondern vor allem in der Hilfe zur Selbsthilfe, also in der Prävention einer Hungerkatastrophe. Die Tonne steht neben dem Schaukasten der Umweltschulaktivitäten.Pfandspende fur Kenia

Der Sanddam ist nun auch fertig gestellt. Diese Mauer in einem Bachbett führt bei Starkregen zur Ablagerung von reichlich Sand. Dieses Sediment speichert Wasser auch für trockenere Zeiten, das bei Bedarf hochgepumpt werden kann. Gleichzeitig ist in unmittelbarer Nähe Gemüseanbau möglich. Eine deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen für die Menschen in Mukameni !

Mukameni Sand Dam

Der Wassertank ist am 28.2.2017 eingeweiht worden: Viele Grüße aus Kenia... und zurück !

Einweihung Tank 2017 klein

Asante Sana

Gruß  Gruß zuruck

Die stolze Summe von über 19.000 Euro, die beim Sponsorenlauf im Juni zusammen gekommen ist, wird nun verbaut. Diese Fotos vom Verlauf des Projekts wurden uns vom Verein "Wasser für Kenia e.V." übermittelt.

Construction of Kathulumbi Primary School Tank

This is located in Syotuvali Sub location, Kathulumbi Location in Kalawa ward, Mbooni East Sub County, Makueni County, designed to provide water for ongoing school children (173 boys and 179 girls) and staff of school. The school lies along S01'44.601 E037'49.844 Altitude 987m.

Wassertank Fundament   Wassertank Rohbau Wassertank verputzt

 

Schokolade - zeart oder bitter?

Auf Spurensuche der Götterfrucht begab sich die Klasse 7d im Januar 2017 ins NEST:

Wie und wo wachst der Kakaobaum? Wie wird geerntet und transportiert? Wie wird Schokolade hergstellt?Wer profitiert von unserem Schokoladenkonsum und können wir faire Zeichen setzen? Was heißt "fairer Handel?"

Schokolade1 7d 17 Schokolade2 7d 17

 

Besuch im Weltladen Pueblo - Exkursionsbericht des WPK "Globalisierung und Fairer Handel" 2016

Exkursion in den Weltladen Pueblo

Am 08.11.2016 haben wir, der WPK Fairer Handel der 9. Klasse i,n der 3./4. Stunde den Weltladen Pueblo gegenüber von La Fontana in der Porschestraße besucht. Wir haben im Unterricht über das Thema Globalisierung gesprochen und so kam es zur einer Exkursion in den Weltladen .

WPK 2016 vor Pueblo

Wir wollten erfahren, was der Laden verkauft und wie der faire Handel funktioniert. Nachdem wir freundlich empfangen wurden, erzählte uns die Leiterin des Weltladens, wie sich der Laden im Laufe der letzten 25 Jahre entwickelt hat und dass er schon mehrere Male umgezogen sei, bis er schließlich auf der Porschestraße landete, wo er nicht nur für die Stammkunden, sondern auch für eher zufällige Laufkundschaft günstig liegt. Außerdem hat sie uns sämtliche Fragen, die wir gestellt haben, beantwortet. Wir erfuhren, dass sehr viele Produkte im Geschäft von El Puente kommen, einem Importeur von fair gehandelten Produkten aus Niedersachsen, der vor allem aus Erzeugnisse Südamerika im Sortiment hat. Aber auch von anderen Anbietern werden Produkte gekauft, wenn sie eines der Siegel, z.B. das fairtrade-Siegel, tragen, das bescheinigt, dass die Waren auch den Produzenten in armen Ländern einen guten Gewinn garantieren.

Es gibt dort sehr viele unterschiedliche Waren. Vorne im Eingangsbereich Tücher, Taschen, Spielzeuge aus Müll, Klangschalen und vieles mehr. Im hinteren Bereich des Ladens ist die Lebensmittelabteilung. Dort gibt es Kaffee, Tee, Gummibärchen, Schokolade, Chips aus Maniok oder Süßkartoffeln und noch viele andere Dinge.Das Sortiment wurde immer wieder erweitert, so die Leiterin Frau Raschkowski. Auf die Frage, was das meist verkaufte Produkt sei, antwortete sie:"Kaffee", während die Mitarbeiterin ergänzte, dass Kaffee mittlerweile in vielen Varianten und für jeden Geschmack angeboten und gekauft wird. Wir wurden gebeten, unsere Persönlichen Favoriten des Ladens aufzuschreiben und abzugeben, denn wir sind die Käufer von Morgen. Dann war die Exkursion nach 45 kurzweiligen Minuten auch schon vorbei und wir sind zurück zur Schule gefahren.

Alles in Allem war es eine schöne Erfahrung und wir haben gemerkt, dass die Produkte nicht unbedingt teurer sind, als die nicht fair gehandelten im Supermarkt.

 

Lebensmittelabteilung Pueblo 16 

 #fashion-fairday am THG

Den bundesweiten Aktionstag von Fairtrade Deutschland zu fairen Bedingungen bei der Textilherstellung unterstützte der WPK "Globalisierung und fairer Handel" mit einer eigenen Kampagne in Jahrgang 9:

Ein Kurzvortrag zu den Anbau- und Arbeitsbedingungen in der Baumwoll- und Textilindustrie in allen WPK-Gruppen, eine Mitmachaktion mit Bekleidungsetiketten zum Beschriften und eine Verlosung je einer, für diese Aktion erstellten THG-Baumwolltasche mit fairtrade-Siegel. Mitmachen kann man übrigens auch online unter https://www.fairtrade-deutschland.de/aktiv-werden/aktuelle-aktionen.html. Und die THG-Taschen kann man ab jetzt über Theos Laden erwerben !

fashionfairday16 1

 

 

Aktiv für Wasser in Kenia

Damit Schülerinnen in Kenia zur Schule gehen können und diese Zeit nicht mit Wasserholen verbringen müssen, waren THG-Schüler aktiv. In Zusammenarbeit mit dem Wolfsburger Verein "Wasser für Kenia e.V." organisierte das Seminarfach "Was(ser) - geht mich das an?" im Juni 2016 einen Sponsorenlauf. Nicht nur das Spenergebnis, sondern auch das Engagement der Abiturienten, die die Aktion auf die Beine stellten, war überragend.

 

Sponsorenlauf THG 2016

20160620 092526Referendare in FormJahnstadion von oben

 

Fair gehandelt - was heißt das? 

Im WPK Fairer Handel dreht sich alles um mehr Gerechtigkeit im Globalisierungsprozess. Welchen Einfluss haben wir als Konsumenten ? Welche anderen Instrumente gibt es, in sogenannten Entwicklungsländern die Bedingungen zu verbessern? Wer kontrolliert hier was - unterwegs im Siegeldschungel usw.

Wir informieren uns bei Wolfsburger Akteuren, z.B. dem Weltladen Pueblo

Exkursion in den Weltladen, Nov. 2015

Am Mittwoch, den 11.11.15, hat unser WPK „Fairer Handel“ eine kleine Exkursion in den Weltladen Pueblo in der Porschestraße gemacht.

Exk Weltladen 11 2015

In Weltläden werden nur Produkte verkauft, die fair gehandelt wurden. Das heißt, dass die Kleinbauern, die die Produkte wie Kakao, Kaffee oder Südfrüchte anbauen, dies unter menschenwürdigen Bedingungen machen, und immer den gleichen, gerechten Mindestpreis dafür bekommen, egal zu welchem Wert das Produkt gerade auf dem Weltmarkt verkauft wird. Außerdem wird dafür gesorgt, dass es möglichst wenig Zwischenhändler gibt, an die auch ein Teil des Ertrags gezahlt wird. Fairtrade heißt auch, dass an den Standorten der Kleinbauern Projekte gestartet werden, zum Beispiel schulische Bildung für Kinder und Frauen und Weiterbildung der Männer in den Erntetechniken.
Auf diese und mehr Bedingungen wird dort beim Einkauf geachtet. Das erkennt man auch am Fairtrade-Logo, was man dort überall findet.

Neben einigen Lebensmitteln wie Schokolade, Kakao, Kaffee, getrockneten Südfrüchten und Gewürzen verkaufen die insgesamt 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort auch jahreszeitabhängige Deko, Klangschalen und Rasseln, div. Schmuck, Taschen und Schals.

Den Weltladen Pueblo gibt es schon seit vielen Jahren in Wolfsburg; er ist oft umgezogen, aber erst in der Porschestraße kam das Geschäft richtig ins Rollen. Sie halten sich dort trotz hoher Mieten schon mehrere Jahre erfolgreich über Wasser.

Ein unterstützenswertes Projekt!!

Text: Svea, Lisa, Rebecca, Foto: Dy

Zu Gast beim Produzentengespräch im Weltladen, Sept. 2014

Bildseite WPK Fairer Handel Weltladenbesuch 2014 

Foto: K. Schneider 

zurück zur Übersicht Umweltschule

Fair-Café zur Lesenacht - gerecht genießen

Lesenacht 2016

IMG 9475 Auch 2016 organisierte der WPK Globalisierung und fairer Handel wieder das "Faircafé" zur Lesenacht. Besonders die Bananenmilch war ein Verkaufsschlager.

Lesenacht 2015

P1000074P1000080

P1000075P1000081P1000083

Lesenacht 2014

Bildseite WPK Fairer Fairtrade Cafe 2014

Foto: Dybowski , F. Schwieger

 

Fotos: Dybowski 

 zurück zur Übersicht Umweltschule

Eine-Welt-Kiosk am THG

Ob Concerto oder Gesamtkonferenz - bei vielen Veranstaltungen am THG kann man nun Produkte aus fairem Handel kaufen. Unser fahrbarer Kiosk, angeschafft mit Hilfe der Sparkassenförderung und betreut durch Schülerinnen aus dem WPK Fairer Handel, macht es möglich.

EWKiosk 1EWKiosk 2

Foto: Dybowski 

zurück zum Seitenanfang

 

Seminarfach "Was(ser) ... geht mich das an?!"

Podiumsdiskussion: Nestlé pumpt in Fryeburg

Im Rahmen des Moduls „Wasser – Eine Ressource mit komplexen Wechselwirkungen“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler nach der Analyse des Films “Tapped“/ „Abgefüllt“ (Soechtig&Lindsey 2009) mit dem Interessenkonflikt in Fryeburg, einem kleinen Ort im Staat Maine an der Ostküste der USA.

Nestlé pumpt hier (Grund-)Wasser an öffentlichen Quellen, um es kommerziell zu vertreiben. Die Bewohner der Stadt verfügen dadurch über immer geringere Mengen „ihres“ Wassers. Sie sehen ihre Grundrechte verletzt, fühlen sich vom Konzern hintergangen und von der Politik im Stich gelassen, die ihren Weg zwischen wirtschaftlichen Zielen auf der einen Seite und sozialen sowie ökologischen auf der anderen finden muss.

In einer Podiumsdiskussion debattierten die Schülerinnen und Schüler in Rollen über Ursachen und Auswirkungen des Konfliktes sowie über mögliche Lösungsstrategien.

 

sf46 Podiumsdiskussion

  Foto: Wildhage (2014)

 eMail-Partnerschaft

Seit 2015 stehen die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs in eMail-Kontakt mit Schülerinnen einer Partnerklasse der State House Girls High School in Nairobi, Kenia. http://www.statehousegirls.org/

Vermittelt wurde der Kontakt über Herrn Dr. Christoph Stein (Wasser für Kenia e.V.), der auf seinen zahlreichen Kenia-Reisen Schulen besuchte und nach deren Bereitschaft fragte, an einem solchen Projekt teilzunehmen.

Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren mit ihren eMail-Partnerinnen auf Deutsch. Dies war eine der grundlegenden Bedingungen seitens der kenianischen Lehrkräfte, da ihre Schülerinnen auf diesem Weg authentische Sprechanlässe bekommen, um in ihrer Fremdsprache Deutsch zu kommunizieren.

Die Inhalte der Briefe reichen dabei laut Schüleraussagen von Hobbies über Schule und Familienalltag bis hin zu Zukunftsplänen. Aber auch Fragen zur Wasserknappheit in Kenia, die einen Mehrwert des Projektes für das Seminarfach darstellen, werden thematisiert. Da man sich in Nairobi aber nicht immer auf die Stromversorgung verlassen kann, müssen die Kursteilnehmer auch Geduld mitbringen, wenn Sie auf Antworten aus Kenia warten.

 

 

sf46 email Patenschaft

 

zurück zur Übersicht Umweltschule

 

Expertenbesuch aus dem Rathaus

Spenden sammeln für ein Projekt - das versteht man oft unter "Entwicklungshilfe", und das Besuch Huller Muhling im EkLK Tunesientut unsere Schule ja auch.

Aber Entwicklungszusammenarbeit funtkioniert auch anders: Herr Hüller und Frau Mühling aus dem Referat Internationale Beziehungen besuchten den EK-LK und berichteten über ein Projekt kommunaler Entwicklungszusammenarbeit mit Jendouba in Tunesien: Mit der Finanzierung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt Wolfsburg Jendouba bei der Planung und Realisierung eines Quartierstreffpunkts. Auf einem Platz sollen Spiel- und Aufenthaltsbereiche für alle Generationen entstehen und so die Wohnqualität in diesem Viertel verbessert und Identifikation geschaffen werden. Die Planung erfolgte mit Bürgerbeteiligung, das ist neu für Tunesien und zeigt, dass Entwicklungszusammenarbeit nicht nur auf finanzieller Ebene geschieht, sondern, dass hier auch Verfahren und Abläufe in einer Kommunalverwaltung Teil des Wissenstransfers darstellen. 

Weltwärts-Freiwilliger besucht EK-Kurs

Gerade mal zwei Wochen wieder im Lande besuchte Weltwärts-Freiwilliger und Abiturient des THG 2014 Lukas Thiele am 18.6.2015 den Erdkundeleistungskurs.

img 0982

Passend zum Semesterthema "Subsahara-Afrika" berichtete er von seinen Erfahrungen in Douala, der größten Stadt Kameruns, wo er 10 Monate wohnte und in einer Schule arbeitete. 

"Vor allem habe ich viel gelernt und sehe heute einiges mit anderen Augen" zieht er ein Fazit und empfiehlt den Schülern des 11. Jahrgangs, sich selbst auf den Weg zu machen.

 

Wer mehr über Lukas Erfahrungen lesen möchte, findet hier seinen Blog, in dem er von seinen Erlebnissen berichtet.

Ein interview in unserer Schülerzeitung "Theos Themen", (Ausgabe 4, Sommer 2015, S.19) ist hier zu lesen.

Das Weltwärts-Programm ist ein Bildungsprogramm für junge Menschen, die mit verschiedenen Entsendeorganisationen ein Jahr in"Ländern des Globalen Südens"verbringen möchten.  Lukas wurde von "Brot für die Welt" betreut. 

 

Foto: L. Thiele

zurück zur Übersicht Umweltschule