Beitragsseiten

 

Stadtradeln2019WAZonline

Wolfsburg. Das ist ein stolzes Ergebnis: 1546 Wolfsburger in 76 Teams fuhren bei der bundesweiten Aktion „Stadtradeln 2019“ 228 441 Kilometer. Das sind etwas mehr Kilometer als im Vorjahr. Auf die meisten Kilometer brachte es das Phoenix-Gymnasium aus Vorsfelde mit 22 454 Kilometer. Dahinter platzierten sich der ADFC Wolfsburg (19 210 Kilometer), der VfB Fallersleben (17 865 Kilometer), das Theodor-Heuss- Gymnasium (16 175 Kilometer) und das Team Volkswagen Technische Entwicklung (14 701 Kilometer). Am Mittwoch war die Siegerehrung im Biergarten am Hallenbad. Es gab Urkunden und Preise wie Beleuchtungs- Set und Fahrrad-Bordcomputer.

228 441 Kilometer – das entspricht einer 5,71-fachen Umrundung der Erde entlang des Äquators. Oder anders ausgedrückt: Es ist 59 Prozent der Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit konnte Wolfsburg das Ergebnis aus dem Vorjahr noch etwas toppen. Erfreulich für die Organisatoren sei aber noch etwas anderes: „Die Zahl der aktiven Radler ist deutlich gestiegen“, freuen sie sich.

USE WN 20.09.19

WN Artikel USE 20.09.19

 Bild zum nebenstehenden Artikel von Marius Klingmann

 

 

USE Auszeichnung 2019

Wolfsburger Nachrichten, 12.09.2019

Land zeichnet 94 Umweltschulen aus

Wolfsburg.  Das Theodor-Heuss-Gymnasium erhält die Urkunde vom Kultusministerium zum achten Mal, es gibt neun weitere geehrte Schulen in Wolfsburg.

Seit 1995 wird das Projekt „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ über das Niedersächsische Kultusministerium angeboten. Es ist mit etwa 400 teilnehmenden Schulen das größte schulische Netzwerk in unserem Bundesland. Die Umweltschulen verfolgen das Ziel, über einen Zeitraum von zwei Jahren durch konkrete Maßnahmen die Bereitschaft zu umweltgerechtem Verhalten zu erhöhen, heißt es in einer Mitteilung. Sie arbeiten dabei zu Themen wie Energie und Klimaschutz, Recycling und Abfall, Wasser, Mobilität, Fairer Handel und Globales Lernen.

Für die Regionalabteilung Braunschweig fand jetzt die Verleihung der Titel im Phaeno statt, das bereits seit vielen Jahren anerkannter außerschulischer Lernort für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist.

94 Schulen erhielten dort die Urkunden, 24 von ihnen sogar für herausragende internationale Zusammenarbeit mit anderen Schulen oder Bildungseinrichtungen.

„Eigentlich ist der Begriff Umweltschule aber irreführend“, erklärt Claudia Dierkes-Hartwig vom Niedersächsischen Kultusministerium, Landeskoordinatorin Globales Lernen. „Das Engagement der Schulen geht weit über das Thema Umwelt hinaus, die Schüler setzen sich für nachhaltige Entwicklung ein. Sie reflektieren nicht nur über globale Zusammenhänge, sondern handeln dann auch danach!“

Gehandelt hat auch das Theodor-Heuss-Gymnasium, eine von insgesamt 10 ausgezeichneten Schulen in Wolfsburg: Mit ihrem Wahlpflichtkursus „Welternährung und Klima“ haben die Schülerinnen Antonia Nixdorf und Kim Marie Fabig einen eigenen Acker bestellt. „Wir haben die Pflanzen selbst ausgesucht und mussten herausfinden, welche Pflanzen sich vertragen, welche nicht und in welchen Abstand sie zueinander wachsen“, erzählt Antonia. Mit der Ernte haben die Schüler dann für die anderen Klassen gekocht. „Das war total lecker, die Radieschen zum Beispiel haben ganz anders geschmeckt als aus dem Supermarkt“, freut sich Kim Marie. Mit den Einnahmen aus dem Schulessen können sie jetzt das Saatgut fürs kommende Jahr bestellen – denn: „Theos Acker“ geht auf jeden Fall in die nächste Runde.

Auch das Ratsgymnasium Wolfsburg wurde erneut die Ehrung zuteil. Es wurde für Projekte in den Handlungsfeldern Klimaschutz und Biodiversität ausgezeichnet. Die Schule nahm zum fünften Mal die Ehrung entgegen.

Zudem wurden die Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule, die Grundschule Fallersleben, die BBS2 Wolfsburg, die Carl-Hahn-Schule, die Eichendorffgrundschule, das Phoenix-Gymnasium, das Albert-Schweitzer-Gymnasium und die Eichendorffschule ausgezeichnet.

 

WN Apfelfest 2018 klein 

 

FAIRE WOCHE  - Schüler beleuchten den Herstellungsweg einer Jacke (14.09.2018)

Die Schattenseiten der Globalisierung verdeutlicht die Ausstellung „Faires Klima?!“ im Schaufenster vom Alvar-Aalto-Kulturhaus im Rahmen der Fairen Woche, die am Freitag offiziell gestartet ist.

Faire Woche: Schüler vom Theodor-Heuss-Gymnasium haben mit dem Weltladen Pueblo und der Stadtbibliothek ein Schaufenster im Aalto-Kulturhaus gestaltet.

17 Schüler vom Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) haben sich in Kooperation mit dem Weltladen Pueblo und der Stadtbibliothek mit der Problematik auseinandergesetzt.

Rund 20.000 Kilometer legt eine Fleeceweste auf ihrem Herstellungsweg zurück. Ein Kanister symbolisiert den hohen Verbrauch von Erdöl über die langen Distanzen bei der Herstellung der Weste. Auf einem Schild daneben ist zu erfahren, dass eine Arbeiterin in Bangladesch 1000 Westen in 16 Stunden zusammennäht und dafür gerade einmal 63 Cent als Lohn erhält. „Der Weg der Weste ist sehr weit“, sagt Schülerin Theresa Eichholz, die zusammen mit Laurie Hüller die Gestaltung des Fensters im Aalto-Kulturhaus übernommen hat.

Schülerin: „Produkte besser an einem Ort herstellen“

17 THG-Schüler haben die Ausstellung in ihrem Wahlpflichtkurs mit dem Titel „Globalisierung und fairer Handel“ unter Regie von Lehrer Stefan Gernert erarbeitet. „Besser wäre es Produkte an einem Ort herzustellen“, so Schülerin Antonia Nixdorf.

Unterstützung bei der Konzeption gab es aus dem Weltladen Pueblo. „Wichtig ist es, sich auch Gedanken über jene Menschen zu machen, die die Fleeceweste hergestellt haben“, erklärte Betty Rannenberg mit Blick auf die gerade gestartete Faire Woche, die auch die Auswirkungen auf das Klima von gängigen Herstellungspraktiken ins Bewusstsein rücken möchte. Die Schüler haben die Frage nach Gerechtigkeit ans Ende der Ausstellung gestellt.

Im Eine-Welt-Laden Pueblo an der Porschestraße findet am Samstag, 22. September, von 10 bis 16 Uhr ein Aktionstag zur Fairen Woche statt.

von Jörn Graue

 

Schueler beleuchten den Herstellungsweg einer Jacke big teaser article

 

FahrRad-Wettbewerb 2018 - 9d erradelt Platz 3

WAZ, 27.6.

42 Schulklassen legen 167.475 Kilometer mit dem Fahrrad zurück

Zum 12. Mal traten Wolfsburger Schüler fürs Klima in die Pedale. In diesem Jahr beteiligten sich 42 Klassen am FahrRad-Wettbewerb – sie legten insgesamt 167.475 Kilometer zurück. Die Ehrung fand jetzt passenderweise in der Ausstellung „Trends auf zwei Rädern“ im Automuseum statt.GruppenfotoFahrRad2018 klein

Abschlussveranstaltung des FahrRad-Wettbewerbs in der Ausstellung „Trends auf zwei Rädern“ im Automuseum. Quelle: Privat

 

Seit 1. März 2018 haben die Schülerinnen und Schüler ab dem fünften Jahrgang alle Kilometer aufgeschrieben, die sie mit dem Fahrrad zurückgelegt haben, und an die Naturerkundungsstation (Nest) gemeldet. Die Aktion ist Teil des bundesweiten Schülerwettbewerbs „FahrRad – Fürs Klima auf Tour“ vom VCD (Verkehrsclub Deutschland), den das Nest durch einen stadteigenen Wettbewerb ergänzt.

2700 Kilometer waren zu schaffen, um an der Verlosung der Preise teilnehmen zu können. Dafür musste in einer Klasse jeder Schüler durchschnittlich einen Kilometer pro Tag Rad fahren. Doch viele Klassen legten deutlich mehr Kilometer zurück: Spitzenreiter sind zwei Klassen des Ratsgymnasiums: Platz 1 belegt Klasse 6b mit 13.575 Kilometern, Platz 2 geht an die Klasse 5a mit 9358 Kilometern gefolgt von der Klasse 9d vom Theodor-Heuss-Gymnsiaum auf Platz 3 mit 8913 Kilometern.aufDemRennrad2018klein

Automuseum: Die Schüler schauten sich interessiert in der Ausstellung um. Quelle: Privat

Einen Sonderpreis erhielt die Klasse 6c des Ratsgymnasiums, denn sie haben gemeinsam mit den Eltern einen Klassenausflug mit den Fahrrädern organisiert. Vier Lehrerkollegien beteiligten sich ebenfalls am Wettbewerb: Die Nase vorn hatten die ehemaligen Lehrer des Phoenix-Gymnasiums, gefolgt vom THG, der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule und dem Ratsgymnasium.

Insgesamt haben 23 Klassen von 5 Schulen die 2700 Kilometer erreicht. Dank der Unterstützung durch den VfL, VCD, ADFC, WMG und die Stadt wurden unter diesen Klassen Preise verlost, darunter ein Eintritt in die Fußballwelt oder ins Phaeno. Stadtrat Werner Borcherding lobte die Kinder: „Eure Fahrradaktivitäten tragen maßgeblich zum Klimaschutz bei. Damit seid ihr ein Vorbild für unsere Stadt.“

Das Apfelfest 2017

WN Artikel Apfelfest 18.10.17

 

Filmteam der 6d beim langen Tag der Stadtnatur

THG dreht Film über den Wald II

 

FahrRad-Wettbewerb am THG

WAZ Radauftakt 2017

 

WN Radauftakt 2017

APFELFEST am Theodor-Heuss-Gymnasium

20161020-awe-ApfelfestTHG004.jpg - 62.78 kb

Mit einem Apfelfest beendeten Schüler, Lehrer und Eltern des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) jetzt die Erntesaison auf ihrem Schulacker. Bereits in der zweiten Saison kümmerten sich zehn Schüler der 5. bis 8. Jahrgänge unter der Leitung von Sophia Herold um ihren Schulgarten. „Wir wollen, dass die Schüler das Ackern lernen“, sagte Herold. Theos Acker soll das Gelände künftig heißen. Einmal wöchentlich sind die Schüler auf der Streuobstwiese bei der Arbeit. „Es ist schön, draußen zu sein. Mir hat das sehr gut gefallen“, sagte die 14-jährige Friederike. Während eines einwöchigen Projektes waren auch die Zehntklässlerinnen Lena und Katharina auf dem Schulacker aktiv. „Wir haben Vogelscheuchen und einen Kompost gebaut“, erzählen sie. „Das hat viel Spaß gemacht, obwohl das Wetter in dieser einen Woche nicht besonders toll war.“ Kohlrabi, Kürbisse, Zwiebeln, Rote Beete, Himbeeren und Tomaten bauten die Schüler unter anderem auf dem Acker an. Im Laufe der Saison ernteten sie Obst und Gemüse und verkauften es an das Kollegium oder an Eltern. Teilweise wurden Obst und Gemüse auch in der Mensa verarbeitet. Zudem wurden bei der mobilen Obstpresse in Fallersleben aus 350 Kilo Äpfeln mehr als 240 Liter Saft gepresst. Auch beim Apfelfest kam noch einmal eine Apfelhandpresse zum Einsatz. Der Saft durfte anschließend gleich getrunken werden. Zudem hatten fleißige Helfer Apfelkuchen gebacken. Da an den Bäumen noch viele Äpfel hingen, wurde während des Festes noch einmal fleißig geerntet. Nicht nur eine Schubkarre war bis zum Rand voll, sondern auch viele Tüten wurden gefüllt. Für die Eltern bot das Fest die Gelegenheit, sich selbst einmal davon zu überzeugen, was ihre Kinder so im Laufe der Saison auf dem Schulacker geleistet hatten.

Wolfsburger Nachrichten, 21.10.2016

Das THG ist wieder Umweltschule : Auszeichnungsveranstaltung am 6.9.2016 im Haus der Wissenschaft

Stellvertretend für die ganze Schule nahmen Friederike und Miriam aus der AG "Theos Acker", Frau Inkermann und Frau Dybowski die Auszeichnung entgegen. Dabei stellten Sie auch die vielfältigen Projekte vor, die zur Auszeichnung geführt haben. Beim Weiterblättern könnt ihr mehr darüber erfahren.

AuszeichnungsteamTHG Umweltschule 2 Kopie

Gruppenfoto 6 9 2016 Kopie

 Ältere ARtikel finden sich im Archiv: Archiv Umweltschule THG

Archiv Umweltschule