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Sie haben zwar in vielen anderen Städten eine neue Heimat gefunden, doch die Verbindungen sind nie abgerissen: 30 ehemalige Abiturienten des Theodor-Heuss-Gymnasiums treffen sich alle fünf Jahre zum Wiedersehen. Diesmal allerdings zu einem besonderen: Vor einem halben Jahrhundert erhielten sie am THG ihr Reifezeugnis.

Grund genug für Carola Kirsch, Renate Tischel (beide Braunschweig) und Reinhard Kreische (Göttingen) zum freudigen „Jubiläum“ ins Parkhotel einzuladen. Und traditionell waren die drei Parallelklassen vertreten, aufgeteilt in Latein, Französisch und Mathematik. „Aber schon damals gab es recht gute Kontakte“, betonte Carola Kirsch, die später Jugendamtsleiterin in Wolfsburg wurde.

Immer wieder Gast in der Volkswagenstadt ist Ingo Schulz-Hennig (noch aktiver Rechtsanwalt in München), der dann durch die Stadtteile radelt, die einst Vater Manfred als Geschäftsführer der VW-Wohnungsbaugesellschaft von 1953 bis 1964 mitgestaltet hat. „Natürlich schlägt auch mein Herz noch immer für Wolfsburg“, sagt Dietger Pudenz, Sohn des ehemaligen VfL-Präsidenten und Korbmacher (Modenhaus)-Chefs Hans Pudenz. Der Diplom-Ingenieur, der jetzt in Darmstadt wohnt, fährt selbstverständlich nur Volkswagen und ist vom Klassenverbleib des VfL „felsenfest überzeugt“.

Hauptthemen waren die Erinnerungen an die Schulzeit. An die Lehrer, beispielsweise. „Da gab es, wie überall, nette und weniger nette Typen“, betonten Carola Kirsch und Renate Tischel. Aber man habe doch einiges an Rüstzeug mitbekommen. So habe der überwiegende Teil der damaligen Abiturienten erfolgreich ein Studium angeschlossen.

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Wiedersehen nach einem halben Jahrhundert: Die ehemaligen Abiturienten des Theodor-Heuss-Gymnasiums hatten sich viel zu erzählen.

 

Text und Foto: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 29.05.2017